(Elske, Elschen) ist in den Kirchenbüchern Dortmunds
von 1616 bis 1659 zu belegen.!)
Eine Tochter Else erscheint 1634 am 1!
Dezember im Kirchenbuch zu St. Reinoldi in Dort
mund als sel. Jürgen Rochelings Toch
ter Else und als Patin bei Else, Tochter des
Johann Weyse. Sie ist vermutlich die Elske Röchelings,
welche am 29. Februar 1659 begraben wurde
und über die das Kirchenbuch zu St. Marien unte;
diesem Tage vermerkt: Elske Röchelings begraben.
Vermutlich die Söhne Georg Röchlings waren
Johann Röchling, welcher 1621—1646 in Dortmund
vorkommt, und Hermann Röchling, welcher eben:
dort 1646—1649 als erwachsener Mann und Vater
belegt ist. Dieser Johann Röchling fällt weder mit
dem Prediger Johann Röchling (1607 Zeuge zu
Dortmund) noch mit dem Schulzen Johann Röching
zu Wickede zusammen.?) Er heiratete um 1621
zum ersten Male. Seine Gattin hieß Margarete
am 16. Oktober 1616 (Jürgen Rochlinck) Pate be)
Jorgen, Sohn des Henrich Huickinck und am Dominica
12. Trinitatis 1622 (Jorgen Rocheling) bei Jorgen, dem
Sohn von Johan Rocheling. Nach dem dritten Morgensprachenbuch
im Stadtarchiv zu Dortmund (1600 bis
‘617) war er Zeuge bei folgenden Morgensprachen
ım 5. Juli 1606 (Jorgen Rocherdinck) bei der Morgensprache
zwischen Roser Oesthoff, Witwer und Elsske
Hueck, Witwe Johann Welver.
ım 14. Juli 1615 (Jorgen Rocherlinck) bei der Morgensprache
zwischen Johann Schumacher und Greite
Drensche; .
1m 1. Dezember 1615 (Jorgen Rocherdinck) bei deı
Morgensprache zwischen Johann Stilking und Margarete
zum Berge, Witwe Hermann von dem Berge;
am 25. Februar 1616 (Jorgen Rocherdinck) mit seiner
Frau Elska Rocherdinck bei der Morgensprache
zwischen M. Adam Nierhauss, Witwer, und Clara,
am 23. Februar 1617 (Jorgen Rocherdinck) bei der
Morgensprache zwischen Kordt Gesling, Witwer
und Margarete Meiners.
Nach dem Vormünderbuch des Dortmunder Stadt:
archivs. ‚Beiträge zur Geschichte Dortmunds.
Bd. XIII.) wurde Jorgen Rochelingh am 24. Oktober
1615 alsı Vormund zu den Kindern des ? Hermann
von dem Berge bestellt. Ebenso wurde Jorgen Rocherdinck
am 20. Januar 1616 als Vormund zu den Kindern
des Hermann Bloete, am 10. Februar 1612 Georg
Rochering als Vormund der Kinder des Henrich yon
Astroff, am 26. April 1619 Georg Rochelingh als Vornund
der Kinder der Eheleute Johann Hueck und
* Gertrud Middeldorf ernannt. 1634 war er verstorben.
Kirchenbuch zu St. Reinoldi, Dortmund (11. Dezember
1634 sel. Jürgen Rochelings Tochter Else).
> Sie stand nach dem Kirchenbuche St. Reinold
mehrfach Pate, so am 24. Februar 1617 (Elske Rochling)
Patin bei Elske, Tochter des Adam Nyrhussen,
und am 28. April 1619 (Else Rochling) Patin bei Else
Tochter des Johann Schleper zu Wambel, am 25
April 1621 (Georg Rochlings Frau Else) Patin bei Else,
Tochter des Reinold Griep; am 2. März 1624 (Else
Röchling) Patin bei Else, Tochter des Johann Welveren;
am 1. März 1626 (Else Röchling) Patin bei
Else, Tochter des Reinoldt Griep. Nach dem Kirchenbuch
St. Marien, Dortmund, ‚welches 1614 beginnt,
stand sie (Elska Rochlinges) Patin bei Henrich, Sohn
des Henrich Smedt, am 16. Okt. 1616; Patin bei’ der
Tochter des Johann Eckmann, am Dom. Judika 1620
‚Elska Rochlinges); Patin bei Elska, Tochter von Johann
Rocheling, am Pfinstmontag 1624; Patin bei Gertrud,
Tochter des Johann Kracht am 14. Juni 1629
(Elska Rochlinges). Nach dem Dritten Morgensprachenbuch
(Ehevertragsbuch) im Dortmunder Stadt:
archiv, das von 1600 bis 1617 reicht, war Elska Rocher
dinck am 25. Februar 1616 Zeugin bei der Morgen
sprache zwischen M. Adam Nierhauss und Clara
‘) Johann Röchling war nach dem Kirchenbuch zu
St. Reinoldi, Dortmund, am Sonntag nach Martini 1621
neben Henrich Schorlemmer Pate bei Degenhard, Sohn
des Johann Hueck, am 21. April 1624 (Johann Röchelinck)
Pate bei Johann, Sohn des Johann Schäffer in
Wambel, am 4. Januar 1632 (Johann Roechelinck) Pate
bei Tohann. Sohn des Ludolff Berckenbusch; nach dem