ag
na
‚of
bt
an
ite
m
‚Is
‚er
gm
ht
en
lie
‚BB
he
‚er
eil
ASt
nad
ch
te
Ltan
ım
ts
‚er
zu
1Cere.
-de
an
de
ım
ier
bei
‚hl
ıte
r-"Ss
N
u
WV €
ıE
AN
5-67
me
„en
"Dalt,
ng‘
ist.
Alte
Mar
spr
2m
{I
seine Schwiegertochter ist die Mersche!) zu Röchling,
welche am Sonntag Jubilate 1633 zusammen
mit Jost Schorlemer als Patin bei Jost, Sohn des
Dirich Schorlemer, stand.?) Ein Schulte zu Röchlingk
erscheint auch unter den Zeugen bei der
Kopulation von Peter von dem Lohe und Anna
Siberg, Witwe des Pastors Bernhard Alstein zu
Wickede, am 7. Januar 1652, welche der reformierte
Pfarrer zu Unna vornahm.?) Er dürfte derselbe sein
wie der, dessen Gattin 1633 erwähnt wird.
Von dem Stammhof Reckerding zu Wickede
aus aber zogen Reckerdings, welche sich dort
ihren Familiennamen geholt hatten, nach verschiedenen
Seiten aus, und zwar vor allem nach
Dortmund und nach Unna. Namentlich der
Dortmunder Zweig des Hauses Reckerding erfreute
sich bald großer Blüte und Ausdehnung. Die Rekkerdings
bekannten sich bereits in der zweiten
Hälfte des sechszehnten Jahrhunderts zur evangelischen
Kirche. Johannes Rocherdinck aus Wikkede
widmete sich dem geistlichen Stande.*) Er
ging später nach Holland. Sein Sohn Wilhelm war
nachmals dort als Pfarrer zu Lichtevoorde tätig
und starb dort vor 1677. Dessen Sohn Jakob er:
scheint in den Kirchenbüchern von Emmerich.)
Georg Rocherdinck aus Wickede wurde Stadtbürger
von Dortmund. Er wurde am 22. Februar
(593 von Wickede mit Elske Krackügge aufgeoten®)
und erwarb am 15. Mai 1594 in Dortmund
unter Ablegung des Bürgereides und Zahlung von
fünf Talern das Dortmunder Bürgerrecht.) Bei
ihm ist der urkundliche Nachweis für den Ueber
zang des Namens Rekerding in Röchling zu er:
aringen. Denn er wird im Dritten Dortmunder
Morgensprachenbuch, das von 1600 bis 1617 reicht
und die Eheverabredungen mit Festsetzung der Vermögensverhältnisse
enthält, und im Vormünderuch,
das von 1600 bis 1700 reicht, wechselnd
Rocherdinck, Rocheslinck, Rocheling und Rochinck
genannt.
Georg Röchling war ein angesehener, frommer
Bürger von Dortmund.. Er kommt in Urkunden
vielfach‘ vor und ist 1594—1634 in Dortmund nachzuweisen.®)
Seine Gattin Else geb. Krackügge
1) Meiersche = Frau des Schulzen.
’) Kirchenbuch St. Marien in Dortmund.
x Reformiertes Kirchenbuch zu Unna. (1613 bis
1678).
4) Im dritten Morgensprachenbuch des Dortmunder
Stadtarchivs (Beiträge zur Geschichte Dortmunds,
Bd. XIII) findet sich als Ehevertragszeuge unterm 6.
März 1607 Johannes Rocherdinck, prediger
godtlichs wordtz, Zeuge in der Morgensprache
zwischen Johann Hueck . von Wickede umd Gertrud
Middeldorf. Unter den weiteren Zeugen sind Johan
Schulte zu Rocherdinck und Jorgen Rocherdinck, letzterer
aller Wahrscheinlichkeit nach der Bürger Georg
Rocherdinck von Dortmund, während Johan Schulte
zu Rocherdinck offenbar der Schulze war, welcher auf
lem Hofe Rocherdinck zu Wickede saß.
5) Nach dem Reformierten Kirchenbuch zu Emmerich
wurde am 19. Oktober 1677 copuliert Jacobus
Rochlingius, Soon van wyl. II. Wilhelmus
Rochlingius, ie syn leeven bedienaar des
hl. Evangelii tot Lichtevoorde undt Cuaera
Geritsen, Dochter van wyl. Herman
Gerritsen, insynleeven Rathsverwandter
lieser Stadt.
3) Stadtarchiv zu Schwerte.
) Dortmunder Bürgerbuch im Stadtarchiv Dortmund.
Vgl. Beiträge zur Geschichte Dortmunds Bd. XII.
8) Am 10. Januar 1616 stand er Pate bei Jost
Hueck, Sohn des Johan Hueck (Kirchenbuch St.
Reinoldi, Dortmund). Nach dem Kirchenbuch St.
Marien zu Dortmund, welches 1614 beginnt, war er