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Fiterarische Beigaben des Lehrervereins
für vaurbrüchen, vt. Johunn und Umgegend.
Bilder aus der Geschichte des Saarbrücker Landes.“)
Von Fr. hellwig und K. Ulrich.
1. Die keltische Zeit.
Urse schönes Saartal war nicht immer von Deutschen bewohnt.
Cange bevor die deutsche Sprache an den Ufern der Saar er—
klang, hatten andere Völker ihren Wohnsitz hier. Von diesen ältesten
Bewohnern haben wir freilich keine sichern Nachrichten; nur einige
Waffen, roh aus harten Steinen gearbeitet, Gefäße aus Ton und
Schmuckgegenstände aus Kupfer, wie man solche an verschiedenen
Orten gefunden hat, sind die wenigen Überreste, die uns von den
Bewohnern jener „Steinzeit“ Kunde geben.
Ungefähr 600 Jahre vor Christi Geburt ließ sich ein anderes
Volk hier und im ganzen westlichen Teile von Europa nieder, von
denen uns sichere Nachrichten erhalten sind. Das waren die Kelten
oder Gallier. Ihre Ansiedlungen befanden sich meist in den frucht—
baren Tälern, wo sie den Acker bebauten. Mehr noch als der
lckerbau war die Viehzucht entwickelt. Der größte Teil der Saar—
gegend war mit Wäldern bedeckt, in denen zahlreiche Herden von
gezähmten oder wilden Tieren weideten. Diese Wälder boten den
Einwohnern auch Schutz gegen feindliche Überfälle. Sie erbauten
sich dort große ringförmige Wälle aus Steinen, innerhalb deren
Frauen, Kinder und haustiere in Zeiten der Gefahr untergebracht
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*) Die „Bilder aus der Geschichte des Saarbrücker Landes“ sind nach
Form und Inhalt dem Verständnis der Volksschul-Oberklasse angepaßt.
Ihre Abfassung wurde dadurch wesentlich erleichtert, daß Herr Professor
Kuppersberg, Oberlehrer am Saarbrücker Gymnasium, die Benutzung seines
dreibändigen Werkes: „Geschichte der Grafschaft Saarbrücken“ bereitwilligst
gestattete, wofür ihm auch an dieser Stelle der Dank des hiesigen Lehrer—
vereins ausgesprochen sei.