Wetzlar, nämlich nur je 2. Die Durchschnittszahl der Referate, mit
Cinschlufz der Lektionen, ist 6. — Der Besuch der Versammlungen
und die Beteiligung an der gemeinsamen Urbeit ist, soweit ersichtlich,
im allgemeinen ein recht lebhafter gewesen. Es werden in dieser
hinsicht Prozentzahlen von 50 bis 90 angegeben, allerdings auch
einige geringere. Naturgemäß ist der Prozentsatz der Besucher in
den kleineren Vereinen höher als in den größeren.
Die diesjährigen Berichte zeigen in dem, was sie dem Leser
inhaltlich bieten, einen erheblichen Sortschritt gegen die früheren;
denn viele derselben geben entweder die Thesen des Keferenten oder
skizzieren kurz den hauptgedanken des Referats und die Stellung
des Vereins zu demselben. Auf diese Weise gewinnt man einen
wirklichen Einblick in die Vereinsarbeit. Ich nenne einige Verbände,
deren Berichte sich durch pädagogische Keichhaltigkeit auszeichnen:
Barmer Lehrerverein, Büchenbeuren, Burscheid, Cleve, Daaden (gute
Thesen über Charakterbildung), Düsseldorf, Dabringhausen, Essen,
Grumbach, heißen (Cehrerverein), heiligenhaus, Köln, Kirn, Ober—
aggerthal, Oberhausen, Langenlonsheim, Rengsdorf, Borbach, Ott—
weiler, Kuhrort- Hamborn, Saarbrücken-St. Johann, Wermelskirchen.
Den Berichterstattern besten Dank. Möchten andere ihrem Beispiele
folgen. — Im Jahresbericht von 1904 hatte ich kein vollständiges
Verzeichnis der Keferate gebracht; es waren nur solche angeführt
worden, die mir ein gewisses charakteristisches Gepräge zu haben
schienen. Der Verein Kettwig-Werden tadelt dies Verfahren; da ich
mich der angedeuteten Begründung des Tadels nicht verschließen
kann, so lasse ich wieder ein vollständiges Verzeichnis der Referate
folgen. Infolge dessen kann ich keine Thesen zum Abdruck bringen
lassen; mehrere derselben hätten eine Veröffentlichung verdient.
J. Vhilosophie und Ethik.
J. Die Entwicklung der Menschen nach Darwin. Wesel. 2. Ethik
und Volkswirtschaft. Cleve. 3. Uants Bedeutung für unsere Welt⸗
anschauung. Duisburg. 4. Über Ethik. Gerresheim. 5. über Idealis⸗
mus. Radevormwald. 6. Die philosophische Entwicklungsgeschichte
der mathematischen Naturwissenschaft. Barmen. 7. Die theoretische
Philosophie Kants. Barmen. 8. Warum ist sittliche Bildung not—
wendig. Rengsdorf. 9. Wie erreicht man sittliche Bildung. Rengs⸗
dorf. 10. Kants Ethik. Ottweiler. 11. Die Rechtsidee nach herbart.
Castellaun. 12. haeckel. Castellaun. 13. Darwin. (astellaun.
14. Wesen und Bedeutung der Bildung. Hilden. 15. Erziehung und
Arbeit. Hheißen. 16. Erkenntnistheorie Kants. Kirn. 17. Zu Schoppen⸗
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