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„Nnun wird aufs neu' geboren
Der Vorwelt Sonnenschein,
URein Funke soll verloren,
Kein Strahl vergebens sein!
Den Sonnenschatz zu heben
Ward unsrer Seit bestellt,
Er brauset als Licht und Leben
hinaus nun in die Welt!“
VIl. Das Bergschulwesen.
Das Schulwesen der Königlichen Bergwerksdirektion hat einen
doppelten Zweck: Es dient in gleicher Weise der Erziehung und
heranbildung einer tüchtigen Beamten- und einer brauchbaren Arbeiter—
schaft. Naturgemäß steht das erste Ziel im Vordergrund.
a) Die Bergschule.
Schon Wilhelm heinrich bemühte sich, geeignete Beamte für den
Bergbau zu finden. Er suchte geeignete Leute in älteren Gruben—
gebieten anzuwerben und scheute dabei keine Kosten. Die haupt—
bedingung der Anstellung war die praktische Erfahrung im Gruben—
bau. Diesen Beamten „von dem Leder“, wie man sie schon damals
—
Feder“ an die Seite gestellt.
Doch schon zur französischen Seit stellte sich das Bedürfnis heraus,
zur Ausbildung geeigneter Grubenbeamten eine Bergschule zu er—
richten. Sie sollte auch gleichzeitig der Heranbildung tüchtiger hütten—
beamten dienen. 1807 wurde die Erbauung dieser école pratique
des mines in Geislautern verfügt und auch 1809 damit begonnen.
Zur Unterhaltung der Anstalt und zur praktischen Ausbildung ihrer
Schüler wurden ihr die Geislauterner Grube und die dortige Eisen—
hütte übertragen. Auf der Eisenhütte sollten 2 Hochöfen nur mit
Uoks betrieben werden, und darum ging man mit der Absicht um,
der Schule auch die brauchbare Kokskohle liefernde Grube Dudweiler
zu überweisen. Der Chefingenieur der Minen war bereits zum
Generaldirektor der Bergschule ernannt, aber die ungünstigen Kriegszeiten
des ersten Kaiserreichs waren der Durchführung des Planes
nicht günstig. Die Schule trat nicht ins Leben.
Als die preußische Kegierung die Gruben übernahm, beschloß sie
schon 1816 die Gründung einer Bergschule zu Saarbrücken. Am
7. Oktober 1822 begann der erste regelmäßige Lehrgang. Anfänglich
waren Grubenbeamte im Nebenamte als Lehrer an der Bergschule
tätig. Später stellte man Lehrer im Hauptamte an. Schülerzahl und