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. Saarssed.
Prau Mosel in däammernder Morgenstund
Beschaut ihre Töchter, ob alle gesund.
Die hüpfen so blitzblanc vom Bberge herab
Und stürzen sich lustig ins wohlige 6Grab.
die schlingen dije hände jn Anmut zum Rram
Und drehen sich flüsternd im Ringeltanz.
„Wo bleibt denn die älteste Tochter mein?
die darf doch nicht fehlen beim munter'n Reih'n,“
Spricht sinnend srau Mosel und spähet nach Süd.
Da nahet die Saar sich, bestaubt und müd,
Und neĩget zum S6ruße sich still zum Strand,
berührt mit den Lippen der Mutter 6ewand
Und spricht dann auf ihren fragenden Blick:
„vVerzeihe, seb Mutter, mein MNißgeschick,
Dem Wasgau enteilt' ich als taufrisches And
Ich küßte die Blumen und neckte den Wind.
Sprang über die selsen mit junger Kraft
Und kam dann ins Land. wo der bergmann schafft.
Dort mühet der Mensch sich beĩi Tag und Nacht;
ẽEs trieb mich zu helfen, ich ward seine Magd
Und beugte den Nacken zur Last ins Joch
Und wischte dem Knappen behutsam noch
Den Staub von der Stirne und von der hand.
Drum schleich' ich ermüdet und trüb durch den Sand.“
Die Mutter umarmet dse dochter wWweich.
Spricht zäãrtlich und glückhich: „Du machst mich so reich.
Die Arbeit verlesht selbft dem Staube noch 6Glanz,“
Und windet von Reben den grünen Kranz
Der schüchternen Jungfrau ins schlichte haar. —
Wir trinken und preisen den Wein von der Saar.
F. Presser.
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