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gaslenf geschliffen (#lepf Schliff), gasens cacatum, galent gelitten,
gafnent geschnitten, (nent Schnitt). Es ist zweifelhaft nach welcher
Seite hin die Ausgleichung vor sich gegangen ist.
Länge steht in den Wörtern: @7won sieben (7), Slıdan
Schlitten, zwar über, zwrig übrig, wisbam Wiesbaum.
Kürze dagegen liegt vor in: wis Wiese, kesan Kissen,
kesan küssen, tswiwsl Zwiebel, kriwaln (kribeln) kitzeln,
wiwoaln sich rühren, Sdiwal (stivel) Stiefel. ;
Anm. 2. Ueber bin (Ritzert S. 188) s. $ 117, 2.
Anm, 3. Auch die Maa. Siebenbürgens, deren Verwandtschaft
mit dem Mirk. Kisch, S. 347 fi, a. a. O0. gezeigt hat, haben besonders
der Dehnung des £ Widerstand geleistet
Dehnung und Erhaltung mhd. Kürze in einsılbigen
Wörtern.
8 115, Wenn einem einsilbigen Wort eine Form zur Seite
stand, welche Dehnung zuliess in offener Silbe, weil der
Schlussconsonant zur folgenden Silbe gezogen wurde, oder
auch ein Wort desselben Stammes mit langer Silbe, an das
Angleichung erfolgen konnte, so ist die Länge gewöhnlich
überall durchgedrungen. Dies war nicht möglich, wenn der
Plural auf e gebildet wurde, da dieses abfiel, wohl aber: bei
-er, -en. Vor c, x, $ ist die Dehnung auch ohnedies durchgedrungen.
Beispiele: fds Fass, (f&), gläs Glas (g/&eor), rät Rad,
'redar), blät Blatt, bröt Brett, ret Rede (redan reden), löx
Loch, tröx Trog, bleg Blech, düx Tag, wes Wäsche, (w&&mn
waschen), fr& f. sg. & pl. Frosch s. Ritzert S. 196, Horn,
Beitr. 23, 254 und 8 77 b.
Anm. 1. Oefters ist der Vokal vor c, x nur gedehnt, wenn
dieses c, x ausfiel: we Weg, aber weg weg, fort, nö nach, ndkoman
nachkommen, Nachkommen (Urk. v. 1322 Nakommen),
aber nox noch, dox doch. Kurz ist auch freg frech.
Anm. 2 pöt, pl. potan, püten Pfote = Hand, ist wahrscheinlich
mit Kluge, Wb. 298 mit langem o anzusetzen. S. Ritzert S. 188,
Anm. 3. Kurzer Vokal ist erhalten in bet, betot Bett, Betten.
S_116. Keine Dehnung haben: hof Hof, zat satt, got
Gott, galat glatt, dik dick, Sret Schritt, kun Kanne, kamm
Kamm, fe Fisch, des Tisch, fill (Urk. 1307 ville Höf, S. 76)
viel, mann (Urk. 1326 deinstmann) Mann, from fromm, wet