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iktus, und dies besonders, wenn zwischen Stamm- und
Ableitungssilbe eine, wenn auch ganz tonlose Silbe eingefügt
war.
Über den bei Wilmanns 8. 301 behandelten „neuen
Vokal“ (s. unter 4).
Die nhd. Ableitungssilben sind nicht alle der Ma.
geläufig. Die überhaupt noch vorhandenen, von denen die
mit Stern versehenen nicht recht heimisch sind, sind folgende:
1. -nis* : arjaenis Ärgerniss;
2. -tum : 4jantom Eigentum, joxtom Jugend, Nachwuchs;
3. -heit : frechät Frechheit, krankhät Krankheit;
4. -keit : feicdickat Feuchtigkeit;
5. -lich : golgontlig gelegentlich, hofantlig hoffentlich ;
6. -ei : fsepmorei Zimmerei, flekarei Flickerei;
7. -ing : h&rig Hering, penin Pfennig, geligon jählings,
schnell;
7a. -ig, ic : neidig nötig, hunig Honig, kinik König;
8. -isch : neidi$ neidisch. Der Unterschied von ig und
{$ wird meistens nicht gefühlt und ist auch in der
Aussprache individuell entweder # oder ig;
9. -ung : tseidon Zeitung, recnon Rechnung, badeinon
Bedienung ;
10. -am* : adam Eidam, Adjekt.-Endung -am ist untergegangen
;
11. -en : r&n Regen, lndon Laden ;
12. mhd. -em : bodam Boden, b&zam Besen, dom Atem;
13. -in ; n&orin Näherin, gr&win Gräfin;
14. -bar* : nob% Nachbar, mompor (muntbor) Vormund,
Adj. auf -bar fehlen;
15. -at : moaont (pl. ment) Monat;
16. -end : jwont Abend, dauzant tausend;
17. -sel : r&tsol Rätsel, amzal Amsel, däsol Deichsel;
18. -chen : mö&tein Mädchen, re&tein Rädchen, petcin
Pfädchen;
19. Sonstige Ableitungssilben sind noch in arwot Arbeit,
arwas (araweig) Erbse vorhanden. Über Marder und
die Neubildung -ert s. No. 5.