Ze
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Analog 8 66 vor r: f&oan führen, r&%mn rühren, $n&% on
schnüren.
II. Kurzes, geschlossenes e — die Lippen sind bei
der Bildung fast ganz geöffnet, der Unterkiefer wird vorgeschoben
— haben: mesan müssen, mest (müeste conj. praet.)
müsste, brelon brüllen, necdatn nüchtern.
Anm. Zu Wut (wat 8 93) besteht das Adjektiv widig (wüetic)
wütend.
Schlussbemerkung
zu Kapitel I und II.
„97. Fassen wir die Erscheinungen des Lautwandels
und zwar die qualitativen Aenderungen nochmals zusammen,
so können wir konstatieren:
1. Entsprechend dem Schriftdeutschen sind die mhd.
langen Vokale % und @ zu ei und 9% diphthongiert worden;
iu hat in der älteren Ma. den Lautwert ? und ist dementsprechend
zu «1 geworden.
9 Ausser diesen sind noch Diphthongierungserscheinungen
zu beobachten bei den Längen A, 8, 6, @ > 50, Ei, OU, ei.
Auch hier zeigt sich Zusammenfall des @ mit @, wegen
Mangels an Rundung.
3. Die Diphthonge unterliegen der Tendenz monophthongiert
zu werden, und zwar: mhd. ei und 0 werden gemeinsam
zu &; frühe schon waren es die gemeinmhd. Diphthonge
ie (> &, i, 1), uo (> 6, % mit einem vom ursprünglichen
Laut etwas verschiedenen Klang) und üe (> 0), die
dann teilweise neue Diphthongierung erlitten haben.
8 98. Facit: Wir können demnach für die ältere zu
grunde zu legende Ma. folgendes Vokalsystem für die Längen
arschliessen:
Die Vokale &@ resp. 5, € (mhd. @, @, ie (teilw.), We),
i (mhd. %, iw, 2öu), 6 (mhd. 6, teilw. wo) und @% (mhd. @).
Die Diphthonge et und 0u.
3 99. Die mhd. Kürzen erlitten Qualitätsveränderungen
teils dürch ihre Stellung, indem sie in offener Silbe gelängt
und dann diphthongiert wurden, teils (in gedeckter Stellung)
durch Einfluss folgender Consonanz.
Hierbei sind von Einfluss besonders die Consonanten: