feksf eig Streichholz, Sekan schicken, wekolan wickeln,
$merjal (s. Kluge S. 346) Schmirgel, Serwal Scherbe,
pen und pennznol (pin) „Pflock“, hölzerner Nagel;
7) ausnahmslos vor dem Guttural-Nasal %, uk, (während
hier e > € wird): denn Ding, fen” Finger, reunk
Ring, $breyan springen, zegan singen, Fenk Fink, flenk
Aink, krenal (kringel) Ring, Kreis, Sleyks links, Sbeyal
Mischform, *spingel <mhd. spönel, spändel und frz.
öpingle) Stecknadel, breyan bringen, (das mfrk. Leg.
hat brengen; es ist dies zunächst also nur graphisch,
oder aber der Laut war nicht mehr z, aber auch noch
nicht e; vielleicht offenes {%.)
Anm. Sonk £f. Schinken, das auch Kisch (a. a. 0. 368, IITa Anmerkg.
2) als Sunk‘ belegt, setzt ein mhd. *schunke voraus, das zu gemeinmfrk.
stimmt (s. Kluge, S. 339).
8_70. Das frühe aus i entstandene e erscheint diphthongiert
zu #9 durchweg vor % -+ dental. Ansätze zur
Diphthongierung finden sich noch vor % und f; hier ist sie
jedoch noch nicht völlig durchgedrungen. Da aber die Formen
mit einfachem e immer seltener werden, so ist es entschieden,
dass der Diphthong die Herrschaft gewinnen wird. Bereits
beendet ist die Erscheinung vor s, und hier berührt sich die
Entwickelung des £ mit der des & (vgl. $ 64.)
Il. > #0 vor n + Dental:
a) bleont blind, wennt Wind, kennt Kind, tennt Tinte,
flepnt Flinte, grevnt (grint) Grind;
b) bei Assimilation des Dentals: feonon finden, kenn
Kinder, beonan binden, hepnan hinten;
IL vor ” und f:
a) Sbeonan spinnen, dabennan (da binnen) drinnen, «on
(betont) in; unbetont: en, N; 97e0n herein, gepf (imp.)
zieb, dafür häufig das durch Contamination entstandene
henf; die Form zeon sind, sein und bin führt uns
auf die Satzdoppelformen sin > 2zeon und sin > Zein
‘wie diese Formen in betonter Stellung lauten.)
Anm. Ausgenommen ist „hin“ hin = kaput. e steht vor »
in fenef fünf.
b) geoft Gift, Senf Schiff, Senofar Schiffer, grepf Griff.