b) & > E&: h&pt Herd, Herde; pzönt Pferd, bog&nt (con}.
praet.) v. begehren, k& Kern, Sdear Stern, gr gern.
Anm. Für &# findet sich w in wurfan, werfen, das wohl Analogie
von Wurf ist.
Mhd. &
8 66. Die regelmässige Entsprechung des mhd. @ ist
der Diphehong el.
zeil Seele, tswein (zwene) nur fürs m. zwei, klei
Klee, mei (me) mehr, tsein (zen) zehn, $xez Schnee,
weinig daneben winig (wenec) wenig, ts? eist zuerst,
owei (öwe) oh weh!, eint» eher, früher, g&n (gen)
gehen, $d&in (sten) stehen, (dazu von der Form stän
abgeleitet: Sdinn), strei (?mhd. stre) Stroh.
Folgendes r und f verhindern die Diphthongierung
(Vgl. Franck, Zs. fda. 25, 46).
Also: le Lehre, /&ran lehren und lernen; ferner
gehört hierher (trotz Franck, Zs. fda. 40, 45) Treo
(mhd. Trer, das sich tatsächlich in einer Urkunde
von 1326 (Höfer S. 197 f.) dreimal findet.) Das
Wort heisst in Trier und Umgegend Trer, und kann
für uns, wie aus der Geschichte hervorgeht , kein
Lehnwort sein. — tsef, pl. tsewan (zewe) Zehe.
Mhd. 7
$_67. Der schon frühe eingetretene Uebergang von i
zu € hat In der heutigen Ma. noch weitere Fortschritte gemacht.
Wenn Busch aa. O0. S. 185 sagen kann, dass schon
„im 11. Jh. die Denkmäler des Mfrk. vollständige Verwirrung
zeigen“, so bezieht sich diese Verwirrung zunächst nur auf
die Schrift, da die Ma. in bestimmten Fällen beide Laute
getrennt erhalten resp. entwickelt hat. Erst später traten
dann wie wir auch schon bei e und # beobachtet haben,
Einflüsse ein, bei denen immer % durch € verdrängt wurde,
da, wie oben gezeigt worden, € nur vor Nasalen zuweilen
i geworden ist. Dieser Uebergang des £ zu e ist auf eine
Erschlaffung der Zungentätigkeit zurückzuführen (vgl. darüber
$ 21) und so zeigt sich £ nur in der es begünstigenden
Umgebung erhalten.