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welche die Trennung bewahrten, indem immer zuerst die
Wörter mit etymologischem e (< a) stehen, dann die mit
@ folgen.
S 55. Mhd. e ist mit & vor ! zu einem kurzen, geschlossenen
e-Laut geworden:
a) Selon schälen, tselon zählen, part. gatselt; compos.
fantselan erzählen, optselan aufzählen, welon (vgl.
Franck, a. a. O., der mhd. wellen feststellt und dem
Kluge im Et. Wb. folgt) wollen, tswelof zwölf.
b) mel Mehl, $delan stehlen, Smeltsan schmelzen und
schmilzen.
$_56. Indem sich das mhd. (offene) € noch weiter
öffnete, entstand vor r + consonant in einigen Fällen a,
Desgleichen ist das Umlauts-e in folgenden Wörtern zu a
geworden.
a) arjon (ahd. argiron) ärgern, arjart Ärger, farkal
Ferkel, arwoıs (arwiz) Erbse.
b) baric Berg, tswaric Zwerg, tswaric zwerch, quer.
Sdarwan sterben, fopdarıwoan verderben.
S_52. In offener Silbe sind beide Laute gleichmässig
zu langem, geschlossenem e entwickelt.
a) mhd. e > &: wen waschen, h&woan heben, blödas
Blätter, &m pl. (sg. & selten) Asche, k& (plur.
kälon) Kegel, me&1 Meer, &enic elend, ktaran kehren,
redan reden, glesa Gläser, kefic Käfig, len legen, St
Schatten (mhd. schete), $w&ron schwören, getlic
(getelich) ausreichend, ziemlich, j&n jagen = fortjagen,
j&% Jäger.
b) mhd. & > 8: bedaln betteln, tr&an dreschen, be&zam,
(bösem) Besen, ledig (läödie nach Kauffmann, Beitr.
13, 394; vgl. Kluge Et.-Wb. 241) ledig, n&wvon, neben,
r&can Rechen, r&canan (nach Kluge S. 312 mit & anzusetzen)
rechnen, $m&4 Schmeer, bröt Brett (dagegen
tsapolbret (zabelbrät) Kleiderhaken), Swe&wal
Schwefel, Sdren (Haar-)Strähne, £sedal (zödel), Zettel,
ledor Leder, we Weg, Sdegan stechen, p& Pech,
newol Nebel.