nach unten umgebogen. Die Enge wird ziemlich am Ende
des harten Gaumens gebildet, welche bei dem kurzen %, bei
dem die Zunge vorgestossen wird, so verringert wird, dass
ein spirantisches Geräusch sich vernehmen lässt. Das offene
i (i) ist selten, da es meist zu e, 9 geworden ist.
$_34. Zu den gerundeten Vokalen ist im allgemeinen
zu sagen, dass sie mit geringer Rundung gebildet werden.
Natürlich beeinflusst die Umgebung dieselben etwas, immer
aber wird die Lippentätigkeit auf das geringste Mass redueciert.
Bei der Gruppe w$ ist etwas Vorstülpung zu bemerken.
o(<mhd. o; u (das aber in dieser Periode schon 0
gewesen sein wird, wie die Urkunden zeigen).
ö (< mhd. o in offener Silbe; mhd. wo.)
9 (< mhd. o in geschlossener Silbe.)
5 (< mhd. 4; mhd. o in einigen Fällen.)
8 35... (< mhd. uw; mhd. @ vor Nasal) @ (< mhd. ö
und xo in je einigen Fällen.)
Bei u sind die Lippen zum dritten Teile geschlossen;
es entsteht eine ellipsenförmige Öffnung. Bei % schliessen
sich dieselben noch mehr, so dass nur eine spaltförmige
Öffnung bleibt.
8 36._Für den Reductionsvokal 9» kann man drei Klangfarben
feststellen:
das a-haltige a; es hat sich meist vor % entwickelt
z. B. in der Endung -%, art; ferner in mir, die etc.
das e-haltige a; in der Endung -on.
das i-haltige 2; dies ist bei begünstigender Umgebung
(c) meist ganz zu %£ geworden, so dass es meist mit % bezeichnet
werden konnte; so in der Endung -can, die oft -cin
gesprochen wird. So ist auch jedenfalls ursprüngliches Svarabhakti-a
durch folgendes £ und % zu % weiter entwickelt
(kalik, kelig, talic). Vgl. darüber $ 101 f.
Ausserdem existiert noch ein ö-haltiges 2, 9 bezeichnet,
das jedoch sehr selten vorkommt. Es steht dem 9! (Sievers
Tabelle) am nächsten, ist jedoch kurz.
Bei Bildung des 2 steht die Zunge um ein weniges
höher als bei a; der Kehlkopf senkt sich etwas.