5.29. Die Artikulation der Vokale.. Tabelle
nach Sievers aa. O0. S. 103. In den Klammern befinden sich
die etwa entsprechenden Bell-Sievers’schen Zeichen.
Hoch
Mittel
Niedrig
Guttural
Geschlossen | Offen
a, a (a
n” (%
Guttural-Palatal
Geschlossen
Offen
Palatal
Geschlossen Offen
Zn
z (en
Gerundet
(vgl. jedoch die betr. 88 wegen der Rundung)
Hoch
% (en
Mittel !o, ö (01
9 (0*
> (8°
Niedrig
3 (9°
B/LAUTBESTAND DER MA.
* Wgl. dazu die Tabelle 8 29)
8 30. Die einfachen Vokale der Ma.’ sind: a, @, [4].
n; 6, E; 8, Erd, ZU, 0, 0; 9, D: U, U) 9, 9.
Dazu kommen noch die Diphthonge: ai; &n, 80; en, &D;
si; ei; 00; 0W; 90, 70; U (= au).
$ 31. a(<mhd. a in gedeckter Stellung; mhd. e und @);
a (<mhd. a in freier Stellung; mhd. @ in nhd. Lehnwörtern;
mhd, ow und ei.)
” (häufig <r und erscheint als zweites Glied bei Diphthongierungen)
überkurzes a.
Die a-Laute sind etwas palatalisiert d. h. sie stehen
zwischen dem a? der Bell-Sievers’schen Tabelle und dem a
in Passys Umschrift, (vgl. P. Passy, Les sons du Francais
5. Aufl. Paris 1899. S. 84, 161%, 162”. Diese Palatalisierung
ist jüngeren Datums, da die ältere Generation nur
das gutturale a (d) kannte. Sie hat jedoch solche Fortschritte
gemacht, dass letzteres sozusagen ganz verdrängt worden
ist. Es findet sich eigentlich nur noch vor l, (kaum noch
dm