(die zweite Explosion ist noch bedeutend stärker); in der
Bejahungsinterjektion %%“ (mit steigendem Stimmton); ferner
in ’ähah und ’ähäph (= siehst du wol). Dasselbe gilt für
den Vokaleinsatz bei lebhafterer Sprechweise; unsere Ma.
bedient sich also „des festen Einsatzes als eines der Mittel
emphatischen Nachdrucks.‘“! (Kauffmann S. 17.)
Der gehauchte Ein- und Absatz ist mit h_bezeichnet,
Die Ma. hat ihn ausser in germ. h_in dem Zuruf hö (mit
fallendem Stimmton) und in der Interjektion hm (bei
geschlossenem Munde mit hohem Stimmton hervorgebracht)
= wie?; (mit tiefem Stimmton =) nun, nun ja.
Der gehauchte Absatz ist so stark, dass er wirklich
als stimmlose Kehlkopfspirans (Sievers a. a. 0. 153 f.) anzusehen
ist. So in nah (= ärgerliches na, nanu) am stärksten;
ferner in heh (= wie?), oah, oh (= abweisendes ach, lass
mich in Ruhe) und dah (neben da) = hier, da hast du es.
Im übrigen herrscht der leise Absatz vor. Zwei aufeinanderfolgende
Vokale werden gebunden. Nur kurze
Wörter mit kurzem Vokal hört man mit festem Absatz
gesprochen, wenn sie allein stehen.
Da das alleinstehende Wort also nicht massgebend ist,
so ist in der Darstellung nur in Sätzen der Ein- und Absatz
bezeichnet. Zum Ganzen vgl. die ähnlichen Beobachtungen
bei Kauffmann a. a. 0. S. 17 f. und O. Heilig. (Die
Ma. des Taubergrundes) S. 6, der auf ersterem beruht.
8 25. Ein- und Absatz bei Consonanten. Von
Liquiden und Nasalen haben erstere immer“ den leisen Einund
Absatz (Sievers S. 155). Bei Nasalen gilt insgesamt
dasselbe, jedoch zeigt sich bei n» gehauchter Einsatz, wenn
das Wort betont ist und allein steht, z. B. h&&dndannet
gazein? hnän. (Hast du ihn denn nicht gesehen? Nein).
Von den übrigen Consonanten haben die Verschlusslaute
gehauchten Ein- und Absatz. Letzteren (wie bei
Kauffmann S. 18) am Takt- oder Satzende. Die dort angeführten
Beispiele heissen bei uns: ’»zagepol ein Sack Äpfel;
a2dk ein Säck; ’d zak Ein Sack; geldogönt‘ Geld und Gut:
Fr. Kauffmann, Gesch. d. schwäb. Ma. Strassburg 1890.
Ale