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schwer zu erreichen. Der Um- und Neubau begann im April 1892
und währte bis zum Scptember. Die Kosten betrugen 111374 Mark.
Zur Verschönerung des Gartens verwandte die Gesellschaft im
Jahre 1895 1600 Mark, um ein Bassin mit Springbrunnen in der
Richtung der Haupttreppe und einen cementirten Weg von dort bis
zum Bassin anzulegen.
Für 1896 ist der Anschluss an das städtische Elektrizitätswerk
beschlossen.
Die Weinkommission. 1832 —1896.
Die grossen Ausgaben, welche die Gesellschaft für den Ausbau
und die Ausschmückung ihrer Räume aufwenden konnte, wurden
hauptsächlich durch die Steigerung des Weinkonsums ermöglicht.
Die früheren Erträge waren, wie wir hörten, so gering, dass der
Weinverkauf im Jahre 1835 dem Oekonomen überlassen wurde. Erst
im Juni 1852 übernahm das Kasino denselben wieder auf den Antrag
des Herrn Pabst. Der Oekonom erhielt nur Stopfengeld; eine Weinkommission
von 3 (seit 1865 5) Mitgliedern soll die Leitung in die
Hand nehmen; die Kassenführung und die Aufsicht über den Keller
hatte der Gymnasiallehrer Küpper 25 Jahre bis zu seinem Tode
14877). Der Gewinn war allerdings anfangs nicht sehr bedeutend,
trotzdem Herrn Pabst eine sehr lobende Anerkennung zu theil
ward, denn damals trank man zumeist Bier im Kasino, und nicht
immer war man beim Weinankaufe glücklich. Wir finden aufgezeichnet
als Gewinn für 1852 328 Rthlr., einmal für 1855 1010 Rthlr.,
für 1863 500 Rthlr.; im ganzen betrug der Gewinn von 1852-— 1863
nur 5500 Rthir. Bald nahm der Verkauf ausser dem Hause an die
Mitglieder in höherem Maase zu. Die Wahl der Kommission wurde
dem Vorstande überlassen: Vorstand und Kommission sollen zusammen
das Weingeschäft leiten. Srit 1867 werden Preisverzeichnisse
den Mitgliedern ins Haus gesandt, grössere Summen durch
Anleihen der Kommission überwiesen; seit 1880 erlangte sie grössere
Selbständigkeit: Der Vorstand theilt ihr nur mehr ein Vorstandsmitzlied
zu, die Kommission ergänzt sich selbst durch geeignete Kräfte.
Erst nach dem Neubau bekam das Weingeschäft durch den
Einfluss von Herrn Flamm und die thatkräftige Unterstützung des
Herrn Boltz, die damals beide dem Vorstande angehörten, einen
grösseren Aufschwung, wie er zur Deckung der hohen Baukosten
sich als nothwendig herausstellte. Diese Herren wussten bedeutende
Ankäufe durchzusetzen.
Die jetzige erprobte Leitung hat das Weingeschäft zu hohem
Aufschwunge gebracht, von 1881 — 1895 stieg der Erlös aus dem Weine
um das dreifache, und weithin ist der Ruhm unserer Weine verbreitet.
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