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Künstler das unsrige auch nach aussen hin sehr bekannt gemacht,
Wir geben einen Auszug aus seinem Berichte: dem Programm zufolge
sollte das Gebäude auf der gewählten Baustelle mit der Vorderfront
nach der Herrenallee errichtet werden und sowohl nach der Saarwie
nach der Gartenseite hin durch vorgelegte Terrassen eine cntsprechende
Höhenlage erhalten. Von der Allee nach der Thalgasse
war eine Durchfahrt für Equipagen vorgeschrieben. Die Grundfläche
des Gebäudes sollte 4300—4500 Quadratfuss (425--450 qm) nicht
übersteigen, ebenso sollten die Baukosten nicht mehr als 6! ; Rthlr.
pro Quadratfuss (circa 200 Mark pro qm) betragen. ı) Im Erdgeschoss
waren an Räumen verlangt: ein grösseres und ein kleineres Gesellschaftszimmer,
ersteres mit Ausgang auf die Gartenterrasse, ein Billardund
ein Spielzimmer, ein Lese- und ein Bücherzimmer, Portierloge,
Buffet mit Speiseaufzug, Herrengarderobe u. s. w., ausserdem ein
Zimmer für den Oekonomen. 2) Das obere Stockwerk sollte enthalten:
einen Tanzsaal mit Musikgallerie von circa 2000 Quadratfuss
{200 qm), einen Damensalon mit Toilettezimmer und Zubehör, einen
bis zwei Speisesäle nebst Bufletzimmer und Speiseaufzug in der Nähe
des Tanzsaals, 3) Für das ganze Gebäude war ein Untergeschoss verlangt,
theils zur Unterbringung der Küche und der Wirthschaftsräume,
theils für die an der Nordostseite anzulegenden Weinkeller; auch sollte
hier oder in einem Oberstockwerke die Anordnung einiger Wohnräume
für den Oekonomen sowie mehrerer Gesindestuben vorgesehen werden.
Als Baumaterial für die Umfassungsmauern war Buntsandstein
von rother oder weisser oder auch gemischter Farbe vorgeschrieben.
Der Raschdorff’sche Plan zeigt eine Fontaine auf der Vorderterrasse
und ebendort zwei Veranden auf jeder Seite von der Allee
bis zum Gebäude und bietet ein sehr hübsches Bild. Fontaine und
Veranden blieben bei der Ausführung fort; statt einer offenen Loggia
wurden Fenster eingefügt und dieser Raum nach innen zum Tanzsaal
gezogen, um diesen zu vergrössern. Eine zweckmässige Aenderung
trat mit dem Spielzimmer ein: der Plan hatte es an die linke Seite
des Gartensaales gelegt, jetzt kam es an die rechte Seite und konnte
hier leichter abgeschlossen werden. Da auf grossen Besuch gerechnet
war, so bildeten nun der Gartensaal, das kleinere Gesellschaftszimmer
und das von diesem nur durch Säulenpfeiler getrennte grosse Billardzimmer,
dazu in besonderen Fällen auch das Spielzimmer gewissermaassen
einen einzigen Raum. Das Billardzimmer diente mit
seinen zwei gemüthlichen Nischen auch zum geselligen Verkehr. In
den letzten 30 Jahren sind die eigentlichen Gesellschaftszimmer nicht
vergrössert, sondern fast um ein Viertel verkleinert, da später erst
die innere Nische, dann das Billardzimmer selbst mit der andern
Nische aus Gründen der Zweckmässigkeit abgetrennt wurden.