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mal wider das Thor und kehrte dann zu dem Wagen zurück,
um einer zweiten Person, die einen bis zu den Füßen
reichenden Mantel trug und die Augen mit einem schwar—
zen Tuch verbunden hatte, zur Erde zu helfen. Das Thor
der Eremitage war mittlerweile geöffnet worden und unter
demselben stand ein Mann in schwarzer Kleidung, rine
Halbmaske vor dem Gesicht und in der Hand eine Fackel,
die Ankommenden zu empfangen. Bei dem rötlichen Schein
des qualmenden Lichtes konnte man jetzt den Forstmeister
Destner und dessen unheimlichen Begleiter erkennen, der
von Ersterem über den Hof bis in die Vorhalle der Ere—
mitage geführt wurde. Hier rerschwand der Diener, nach—
dem er die Thüre hinter den Eintretenden geschlossen
hatte, und nun nahm Destner Meister Joslin die Binde ab.
Der große Flur, die Treppe und ihre Wände waren,
so weit das Auge zur Höhe dringen konnte, mit schwarzem
Tuch behangen und auf einzelnen silbernen Leuchtern brann—
ten Wachskerzen, deren Schein die schwarzen Draperien in
eigentümlicher Weise dämpften, wodurch die Unheimlichkeit
des Ortes noch erhöht wurde. Destner führte seinen Ge—
fährte in ein kleines Gemach zu ebener Erde, hier war es
heller, freundlicher. Auf einem Tische standen Speisen,
Wein, und auf einem Stuhl lagen ein langer Mantel von
schwarzent Tuch und eine Halbmaske.
„Eßt und trinkt!“ sagte Destner, „ruht Euch aus von
der langen Fahrt, erquickt und stärkt Euch für Eure ernste
Aufgabe, in wenigen Augenblicken kehre ich zurück, und
werdet Ihr dann das Weitere hören.“
Damit verschwand er und ließ den Meister allrin.
Dieser schaute sich mehr neugierig als erregt in dem
Gemach um, das weiter nichts enthielt, als einen Tisch und
rinen Stuhl, keinen Zierrat, und sonderbar: — auch kein
Fenster. Wo hatte man ihn hingeführt? Er wußte es nicht,
konnte es nicht einmal ahnen. Fest waren seine Augen
auf der Fahrt, welche mehrere Stunden gedauert, verbun—
den geblieben und nicht das Geringste hatte er gesehen,
wie auch nichts gehört. Nur so viel war ihm bemerkbar
zeworden, daß der Weg bald auf-, bald abwärts gesührt, daß
er also von Queichheim aus nicht nach der Ebene, wohl aber
nach den Bergen gefahren sei, wobei der Wagen, wie er
sich deutlich erinnerte, zwei größere Brücken passiert hatte.
Befand er sich in Frankreich, oder hatte man ihn über die
Grenze nach der Pfalz gebracht? Scin deutsch redender Füh—
ler konnte ihm hierfür kein Anhalt sein, denn deutsch wurde
weit in der Runde von Landau gesprochen. Meister Joslin