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Bevor Destner den Salon verließ, wandte er sich noch
einmal zu dem Fürsten hin, und eingedenk seines Ver—
sprechens sagte er hastig:
„Die drei anwesenden Frauen dürfen Euer Durchlaucht
als die Ihnen am treuesten ergebenen Herzen betrachten.
Sie waren es, welche die Unthat entdeckten und mich in den
Stand setzten, meinem allergnädigsten Fürsten und Herrn
vor fernerem schändlichen Verrat zu wäahren.“
Damit verließ er rasch den Salon.
„Ich danke Ihnen,“ sagte der Herzog huldvoll zu den
Dreien, dann reichte er Frau von Esebeck die Hand und
fuhr fort: „Und Sie, Juliane, bitte ich, mir zu vergeben,
daß ich Sie verkannte, einer solchen — Elenden opfern
konnte, die bald an ihrem Herrn zur Mörderin geworden
wäre!“
„Ich habe es Euer Durchlaucht gesungen,“ rief die kecke
Französin. „Erinnern Sie sich nur meines Liedchens
damals, als Jene dort ihren Einzug auf dem Karlsberg
hielt: Sum, sum, sum! In unserm goldenen Bienenhause
ist ein neues Bienchen eingeflogen, schöner ist ihr Wuchs,
als der ihrer Schwestern, glühender ihr Auge, doch auch
ihr Stachel ist schärfer, vor ihm hüte Dich! — Nun,
Bienchen hat heute seinen Stachel gebraucht,
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„Daß es daran sterben muß,“ ergänzte der Herzog mit
eisigem Tone.
Die Französin verstummte. In diesem Augenblick trat
der Arzt ein.