Full text : Der Karlsberg

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führen: sie allein nur vermögen es, wilde Ueberstürzung
wird nie zu solchem Ziele fuͤhren. Die bedenken Sie,
Henry!“
„Nimmer glaube ich, daß unsere entsetzlichen Zustände
sich in Güte werden ändern lassen. Nur Gewalt kann uns
helfen.“
„Gewalt kann nur zerstören, nimmer Neues und Gntes
schaffen.“
„Handeln Sie auf Ihre Weise und lassen Sie mich
meine Wege gehen. Bei meiner Rückkehr werde ich ja
sehen, was Sie erreicht haben. Ist nur Ihr Wollen wahr
und fest, so soll mir auch der Adelige als Mitstreiter in
p heiligen Kampfe — und als Bruder willkommen
ein!“

„Ich danke Ihnen, Henry, für dies gute Wort. Unsere
Ziele werden dieselbe sein, wenn auch nicht unsere Wege,
es zu erreichen. Toch will ich hoffen, daß wir die richtigen
finden und vereint wandeln werden.“
Sie waren am Fuße des Berges, bei den Bruchwiesen,
angelangt. Ta trat aus dem Saume des Waldes eine
dunkle Gestalt hervor, die ein Pferd am Zügel hielt und
es, ohne ein Wort zu sagen, dem nächtlichen Wanderer vor—
führte.
—1 — bestieg das Pferd und, während der Mann
wieder in dem Walde verschwand, ritten die beiden Reiter
durch den Bruch, in der Richtung nach Homburg, davon.
            
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