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Durchlaucht dem Herzog Rapport über den unerhörten Vor—
jall abgestattet und Serenissimus weiter über Sie verfügt
haben wird.“
Scharfeneck hatte seinen Freund unter den Arm gefaßt
und Beide schritten nun an Destner vorüber, um dessen
Worten, die für sie unter den obwaltenden Umständen Be—
fehl waren, Folge zu leisten. Der Chevauxleger-Offizier
grüßte den allgewaltigen Forstmeister mit einem flüchtigen
Neigen des Hauptes und einem sarkastischen Lächeln, doch
Altheim würdigte ihn keiner Geberde, keines Blickes. Bald
waren sie den Augen Destners entschwunden.
Tieser blickte ihnen eine Weile finster nach, dann mur—
melte er grimmig:
„Elendes Geschmeiß! Einer so falsch und verachtungs—
wert als der Andere! Doch ich will Euch züchtigen —
Einen nach dem Andern! — Denn ich werde Herr sein
und die Stunde meiner Herrschaft kann mir heute schon
chlagen!“
Tann verließ auch er die Lichtung und schlug den Weg
nach dem Schlosse ein, den Abend herbeisehnend, der ihn
mit dem braunen, so verführerisch schönen Mädchen, das
ihm wie die Verheißung einer neuen herrlichen Zukunft er—
chienen, zusammen führen würde.