Ueber dem Allen kam endlich der Bahnzug vom
Rheine gefahren,
Brachte uns blitzschnell nach Uirn, wo das Abend—
brod wurde genommen.
Freundlich empfing uns Herr Stroh in dem Garten,
am Gasthaus gelegen.
Nochmals credenzte er eigenes Wachsthum im blinkenden
Glase,
Rühmend das edle Getränk. Und waährlich, es war
nicht ein schlechtes
7
Verronnen sind des Tages Stunden,
Dahin ist seine Sonnenpracht.
Was wir erlebt, geseh'n, gedacht,
Ist nun vorüber und entschwunden.
Die Freude ist ein kurzer Traum.
Wer möchte aber sie nicht träumen,
In ihren lichtumglänzten Räumen
Nicht gerne steh'n? Ist sie ein Schaum,
So ist's ein Schaum zum Seligtrinken.
Wie Himmelsduft der Rebenblüthe,
Vor deren Schönheit opfernd sinken
Wir hin mit Dank in dem Gemüthe.
Der Abend senkt sich leise nieder.
Verstummt sind nun der Vögel Lieder
In Flur und Hain, die Blumen schließen
Den Kelch, ein großes Abschiedsgrüßen
Vom Sonmmenlicht hält die Natur.