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Dröhnend auch stampfen sie auf, denn also ist Brauch
es und Sitte.
Aber die Alten, zuschauend dem Jubel, gedenken der
Jugend,
Wie einst selber so glücklich sie huldigten lustiger
LKirchweih.
Jahre verschwanden seitdem, aber immer noch freut
sich das Auge. —
Doch bei der Kirchweih, beim Tanz weiß Amor die
Herzen zu finden.
Mancher still glühende Busen eröffnet sich seliger Liebe,
Manche noch schlummernde Brust erwachet zur bräut—
lichen Sehnsucht. —
Heute indessen, wie sieht es im Saale so trüb aus
und einsam!
Wunderlich saßen wir dort in der Mitte des schmutzigen
Raumies,
Spinnengewebe und Staub in den sämmtlichen Ecken,
an Fenstern,
Wänden, auf Tischen und Bänken. Dort hängen im
Netze die Zwiebeln
Gelblich am Pflock. Die Geräthe des Ackerbau's,
Rechen und Spaten,
Kleider auch allerlei Art, und die leinenen Säcke und
Tücher,
Dienend zur Ernte. So schaute man Vieles im Saal
durcheinander.
Aber so ist es im Dorf und so bringet ein Jegliches
Nutzen.