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Reiner wehen dort die Lüfte,
Schöner ist des Himmels Blau,
Kosend zieht der Hauch der Lüfte
Um der Berge Riesenbau.
Oben stand ich manche Seiten,
Stand im gold'nen Sonnenschein,
Ernst in ungemess'ne Weiten
Tauchte meine Seele ein.
Frieden war um mich und Sütille,
Blühend thronte licht und weit
Die Natur in Jugendfülle
Wie der Gottheit Strahlenkleid.
Grüne Höhen, traumumfangen,
Duftumwebte Bergwelt du,
Sende euch in Cust und Bangen
Meine heißen Grüße zu!
ð
Abwärts nun stiegen in's Thal wir entgegen der lieb—
lichen Nahe,
Welche in dämmernder Ferne sich windet, ein silberner
Streifen,
Zwischen den Wiesen dahin. Dort unten zur Linken
enteilte
Brausend aus Felsen und Schluchten das schäumende
Bächlein der Simmer,