33
Trafen sie zur rechten Stunde
Stets ein Wirthshaus im Geklüfte,
Oder führten in der Tasche
Selbst ein Frühstück mit zu Berge.
Löblich so im Reiseleben
Sitzen sie danu hoch erhaben
Ueber allem Erdgeklüngel
Und der Manichäer Rotte,
Schauen in die ferne Weite,
Auf die duftumwob'ne Bergwelt,
In der Hand das kalte Frühstück,
Das vergnüglich sie verzehren.
Von dem Wein will ich nicht sprechen;
Der versteht sich ja von selber.
Roth und golden perlt im Glase
Seine süße Zauberblüthe,
Die geheimnißvoll im Kelche
Trägt das ganze Heer der Träume.,
Die den Menschen leis umflüstern.
Trink' nur zu, du Bruderherze!
Hoch in frischen, blauen Lüften
Auf dem Thron von Riesenfelsen,
Fern vom Klatsch und von Philistern
Wohnt die Freiheit stolzer Geister.
Trink' nur zu, du Bruderherze!
Gott ließ Wein im Freien wachsen.
Und im Freien soll man trinken.
Doch nicht immer ist's so heiter.
Nebel steigen aus den Schluchten,