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Leise hinüber sanft schwebenden Fluges in lichtere Räume.
Ruhe auch bringt ihr dem Geist, und ein heit'res
Gemüth und die Freude
Webt ihr melodisch hinein in des Liedes tönende
Weisen.
Hell wird der Blick, wo du weilest, o Sang, und das
Antlitz erglühet.
Leise unifängst du das Herz; und die Liebe, die gött—
liche Tochter,
Küssest du wach, wie die Rose sich öffnet vom Kusse
des Lenzes.
Aber dem Kummer, dem Schmerz und der schleichen—
den Sorge reichst Balsam
Lindernd du dar, wie ein Tröster des Lichtes, und
machest erträglich,
Was uns bedrückt in den Tagen der Trübsal. In
Schönheit gehüllet,
Nahest du lieblicher Sang, den frohen und traurigen
Herzen.
Leite auch mich durch die irrenden Gänge des Lebens,
und leite
Alle hienieden zum Heil und zur Eintracht, zum
segnenden Frieden.
Der Vahnzug nahet sich dem Fiele nun.
Kirn ist in Sicht. Die Fahrt hielt lange an,
Und die Gesellschaft spürt bereits den Hunger.
In jener Körpergegend, wo gewöhnlich