Full text : Im Mai 1888

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Jubilar ist auch Friedrich, und fünfzig der rollenden
Jahre
Stand er im Amt. Ich gedenke des Festes, des schönen,
noch heute,
Wo wir ihm reichten den Lorbeer für wackere Dienste.
Ich wünsche,
Gleich ihm möge auch Posth als Jubilarius
leuchten
Golden im rühmlichen Glanz der schimmernden Kohl—
diamanten.
Fröhlich „Glück auf“ ihm! so ruf' ich. — Nun nenn'
ich den neunten,
Fuhr, den bedächtigen Händler in Hölzern von mancher—
lei Bildung.
Stämme und Scheite und Stempel bringt er zu Markte
in Auswahl.
An dem VictoriaKondel erhebt sich sein stattliches
Wohnhaus.
Breit und gepflastert auch zieht dort vorüber die Straße
des Kaisers;
Schmerzenskind ist sie dem Volk durch viele der Jahre
gewesen. —
Glabbach, Gewerbeschullehrer, ein jüngerer Ritter der
Runde,
Schließt sich als zehnter hier an, ein Forscher in
heimischer Mundart.
Wörter, im Volke erhalten, herstammend aus grauen—
der Vorzeit,
Alte Scharteken in Schwein und sonst auch historische Dinge
            
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