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„An Frankreich kommt kein Zoll breit deutscher Erde!“
Hier hast das Wort, o König, Du gesprochen, )
Und nun, wo Frankreich hat die Treu' gebrochen
Willst Du, daß jetzt Dein Wort zur Wahrheit werde!
Nicht frevelnd griffst Du zu dem deutschen Schwerte;
Es war des übermüth'gen Feindes Pochen
Das Dich bewogen, als vor wen'gen Wochen
Er sich genaht dem freien deutschen Heerde!
Gott schütze Dich! Gott wolle Dich geleiten
Im heil'gen Kampfe für die deutsche Ehre
Und dem zertret'nen Recht den Sieg bereiten!
Er sei mit Dir und Deinem tapfern Heere,
Um dessen sieggewohnte Oriflammen
Zum ersten Mal die Deutschen steh'n zusammen!
Es ward erhört des treuen Volkes Beten;
Gott war mit unserm Königlichen Held,
Der für das Recht gezogen ist ins Feld,
Das unser Erbfeind in den Staub getreten!
Im Strahle eines drohenden Kometen
Erschien Napoleon vor aller Welt,
Als auf das Schwert er Deutschlands Recht gestellt
Und ließ ertönen seine Kriegstrompeten.
Erloschen ist der Glanz der Bonaparte
Gleich einem Meteor in dunkler Nacht,
Vernichtet ist die wälsche Uebermacht,
Gebrochen Frankreichs blut'ge Kriegsstandarte
Und Deutschlands Heer, es zog von Sieg zu Sieg
Weil es fürs Recht gekämpft den „heil'gen Krieg!“