Full text : Feierabend-Stunden

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Doch nein! Mit aller Macht noch ein Mal wagen
Will es der Feind, und stürmt zum dritten Mal,
Doch wie er überlegen auch an Zahl
Mit kaltem Muth wird er zurückgeschlagen!

Vor solcher Kraft da mußte er verzagen!
Das waren Gegner wie gemacht aus Stahl!
Und den Franzosen blieb jetzt nur die Wahl
Zu sterben oder — schnell davon zu jagen!
Das letzt're war's; er muß die Höh'n verlassen
In die er sich verschanzt und eingewühlt,
Und die zu nehmen er unmöglich hielt,
—DDD—
Indeß der preuß'sche Muth nur Mann für
Und einzeln kämpfend, blutend sie gewann!

Mann

So war gewonnen denn die heiße Schlacht!
Der Feind, der mächtige, aufs Haupt geschlagen:
Die Opfer aber, welche blutend lagen
Sie deckt mit ihrem Schleier sanft die Nacht!

Doch überm Schlachtgefilde schwebt und wacht
Ein Friedensengel, lindernd Schmerz und Klagen —
Die Menschenliebe, ja, ich darf es fagen,
Sie hat die höchsten Opfer hier gebracht!

Wenn todesmuthig in dem Schlachtenwetter
Jungfrau'n und Männer naheten als Retter
Wo schmachtend ein gefall'ner Krieger lag:
ADDDDDDDDDD
Um ach! die treuen Helden aufzulesen,
Die mit dem Blut geweiht den Siegestag!
            
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