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Was war zu thun bei solcher Freundlichteit?
Was fordert Anstand hier und — Bürgerpflicht?
Ein Frühstück ist der Uebel größtes nicht!
Denkt der Herr Maire und war dazu bereit.
Es ward denn auch in aller kürz'ster Zeit
Von Walter hergestellt manch fein Gericht,
Dem, nebst den feinsten Weinen wohlverpicht,
Zum „Rothenhof“ der Koch gab das Geleit.
Der Commandant ließ hier die Tafel decken,
Und labt' an Speis' und Trank sich mit Behagen,
Nicht ohn' den Koch auch dabei auszufragen:
Ob nicht die Preußen in der Nähe stecken!
Zum Schluß ließ er dem Herrn Maire von Saarbrücken
Den besten Dank für's feine Frühstück schicken.
3. August, Nachmittags 3 Uhr.
Herr Frossard und ein Dutzend Offiziere
Mit im Gefolge, ziehen eben ein,
Auf ihrem Antlitz ruht ein trüber Schein,
Als fie umsahen sich in dem Reviere!
Ernst, schweigend steh'n die Bürger vor der Thüre
Und blicken finster auf die Herrn, die fein
Mit Gold betreßt vom Käppi bis zum Bein,
Wohl harren ob nicht Jemand salutire.
Doch nein! Vom „Hahnen“ bis hinab zum „Thal“
Hat sich kein Hut und keine Mütz' gehoben,
Die Höflichkeit war wahrlich nicht zu loben!
Und merken konnte es der General,
Daß er die deutsche Grenze übertreten
Wo er nur Gast war — freilich ungebeten!