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„An was hängt denn Dein Herz, Hans?“ frug Anton
Stein, mit ihm anstoßend.
„An was mein Herz hängt“, — frug der Förster zurück,
wie es schien, durch diese Frage des Blonden unangenehm
berührt, „an was mein Herz hängt, es hängt an dem Freund
und an den Erinnerungen einer glücklichen Jugendzeit. Die
bewahre ich noch fest in meiner Brust; sie sind mir lieb und
werth geblieben bis zu dieser Stunde, während Du sie wohl
schon laͤngst vergessen hast; sie sind bei Dir abgefallen wie
die Blätter vom Baum in den Novembertagen. Verstehst
Du mich, Blonder!?“
„Nicht so ganz“, versetzte dieser, „Du sprichst in Bildern
nach Forstmannsart. Was willst Du damit sagen, Hans?“
„Nichts, was Dich kränken soll, Blonder,“ entgegnete
der Förster, „ich meine nur, daß Du Deinen Jugendtraum
schon lange ausgeträumt hast und daß Du weniger glücklich
bist, als ich, der ich immer noch von demselben erfüllt bin.
Ich bin heute noch ein frisches, freies Jägerblut, während
viele, die es früher auch gewesen, heute nur noch Hamster
——
fühlen ....“
„Jeder nach seiner Art und Weise, Hans“, fiel jetzt der
Obersteiger ein und der Zechenschmied rief seinen Hund und
sagte lachend: „Komm Spitz, der Herr Förster stichelt!“
„Wie so?“ wandte sich der Förster an den Schmied,
„auf wen sollte ich sticheln? he!“
„Auf wen anders als auf den Sternwirth!“ entgegnete
der Schmied, „da müßte ich ja nicht wissen, daß Ihr drei
in der Jugend ein und dasselbe Mädchen geliebt habt. Du
hast es nicht zur Frau bekommen, Hans, und der Blonde
auch nicht, dagegen hat er aber eine reiche Frau heimgeführt,
und das ist auch etwas werth, nicht wahr, Anton?“
„Ach! laßt das dumme Zeug!“, rief der Letztere jetzt in
der That ärgerlich, die Zeiten sind vorüber und hin ist die
Jugend, sie kommt nicht mehr.“
„Sie kommt nicht mehr! Sie kommt nicht mehr!“ fiel
der Förster mit lauter Stimme in den Refrain des alten