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„Davon kann keine Rede sein“, warf der Obersteiger
ein, „ich weiß leider nur zu gut, daß ich beide Sachen zu
mir gesteckt habe.“
„Die Geschichte ist ärgerlich““ warf der Förster ein,
„doch ist sie nicht ganz so schlimm, als es den Anschein hat.
Findet den Akt und das Geld ein ehrlicher Mensch, dann
bekommst Du es wieder, ist das nicht der Fall, so sollst Du
Dir auch noch kein Haar drum grau werden lassen.“
„Du hast gut reden, Hans“, entgegnete der Obersteiger
kleinlaut, „hundert Thaler verliert keiner gern, das wirft
Unsereinen zurück.“
„Hast Recht, Paul“, sprach der Förster, „aber der heutige
Tag soll dadurch nicht getrübt werden. Höre mich ruhig
an“ — bat der Förster, als Wiederhold eine verneinende
Bewegung machte; — „ich weiß, wie schwer und sorgsam
Du Dich herausgearbeitet hast und auch ich verstehe das
Geld zu schätzen. Ich habe weder Weib noch Kind, Paul,
weshalb ich heute einsam bin, weißt Du. Ich brauche in
meinem Leben nicht, was ich an Gut besitze und die hundert
Thaler, wenn sie sich nicht mehr finden sollten, kannst Du
jeden Augenblick von mir haben; brauchst Dir also keinen
Kummer zu machen ....“
Wiederhold wollte etwas erwidern, Hans aber fuhr fort:
„Laß mich nur ausreden, Paul! Du willst sagen: „Borgen
macht Sorgen!“ das ist wahr; Du brauchst Dir aber keine
zu machen. Wenn Du die Summe brauchst, kann sie bis
zu meinem Tode bei Dir stehen bleiben, und dann, dann
.. . doch jetzt komme an den Tisch! Laß die Anderen nichts
merken, sei frohen Muths; auf dem Heimweg besprechen
wir das Weitere.“
Hiermit schritten Beide an die Tafel zurück und der
Förster, ein braves, treues Jägerherz, bot alles auf, Wieder—
hold in fröhliche Laune zu bringen, was ihm auch soweit
gelang, daß nach und nach dieser sich lebhafter an der Unter—
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zufinden und die Gewißheit, durch des Freundes Hülfe den
letzten Termin dennoch pünktlich zahlen zu können, ver—