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Tafelrunde und der Förster schenkte hastig einen Schoppen
voll und bat den Freund, an seiner Seite Platz zu nehmen.
Mechanisch folgte Wiederhold, ergriff das Glas und stieß
schweigend mit den Uebrigen an.
„Obersteiger Paul soll leben!“ rief der gleichfalls an—
wesende Zechenschmied und alle stimmten laut in das drei—
malige Hoch! ein, welches ihm ausgebracht wurde.
Wiederhold stieß mit den Gästen an, dankte in wenigen
aber ernsten Worten und setzte sich dann an der Seite des
Försters nieder. Das ruhige kalte Wesen des Obersteigers
m dem Freunde auf und prüfend blickte er ihm ins An—
gesicht.
„Was hast Du, Paul?“ frug der Grünrock, „es scheint
Dir nicht nach Wunsch gegangen zu sein!“
„Ist auch nicht, Hans“, entgegnete der Angeredete, „doch
nachher davon.“
„Ach was, nachher!“ rief der Förster, „heraus damit,
wenn ich's wissen darf. Was ist's **
Wiederhold gab dem Freund einen Wink und sie traten
von dem Tisch hinweg an das Fenster.
„Was hast Du, altes Haus? Willst mir doch nicht die
Freude verderben ....“
„Nein, Hans, das will ich gewiß nicht“, entgegnete Paul
Wiederhold ruhig, „aber mir ist sie gründlich versalzen.“
„So sag' doch nur, weshalb“, rief der Andere unge—
duldig.
„Hans“ — hub hierauf der Obersteiger an, — „mach'
ja keinen Gebrauch davon, — ich habe meinen Kaufschein
sammt den hundert Thalern verloren, welche ich dem Notar
habe auszahlen wollen!“
„Verloren!“ rief der Freund jetzt gepreßt, „aber wie
ging das zu, erkläre Dich.“
„Was ist da noch viel zu erklären. Als ich zum Notar
kam und in die Tasche griff, um beides zu holen, waren Akt
und Geld fort.“
„Hast's vielleicht zu Hause liegen lassen, Hans“, tröstete
der Freund, „sei ruhigen Bluts und besinne dich!“