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und Ende zu führen und zwar an der Hand geschichtlicher
Thatsachen einer Zeit, welche ein Markstein ist in der poli—
tischen Entwicklungsgeschichte unseres Volkes, gleich wie die
begeisterte Erhebung des Volkes im Jahre 1813, das Wart—
burgfest 1817 und das Hambacher Fest 1832 es waren und
bleiben werden, wie alle die Verbrüderungsfeste, welche diesen
später folgten, bis es endlich dem schwergeprüften Volke be—
schieden war, im Jahre 1870771 nach den blutigsten aber
auch ruhmreichsten Schlachten den Grundstein zum neuen
deutschen Reiche gelegt zu sehen, welches heute in seiner
ganzen Pracht und Größe uns lacht und in dem edlen und
frommen Helden, dem Kaiser Wilhelm, seinen Mittel- und
Stützpunkt findet.
Doch eilen wir zu dem Schlusse unserer Erzählung!
Vier Wochen waren seit der Ankunft Friedrichs in seinem
Elternhause vergangen, als an einem Wochentage ohne jedes
öffentliche Gepraͤnge in einer Kirche der Altstadt ein junges,
schönes Brautpaar an dem Altar stand, um für den Bund
dieses Lebens die Weihe der Kirche zu empfangen: es waren
Friedrich Bartholdy und Dorothea, die Tochter des Polizei—
raths. Zwei Herzen, welche sich im Schmerz und Un—
glück gefunden und die Treue bewahrt hatten, bis des
Schicksals finstere Wolken am Himmel ihrer Liebe vorüber—
gezogen waren, dessen sonniger Glanz ihnen jetzt in voller
Reinheit strahlte.
Flemming und seine schöne junge Gattin waren bei der
Feier zugegen, reisten aber am folgenden Tage schon in ihre
Heimath“ in der Schweiz, woselbst am Genfer See Flem⸗
ming ein industrielles Etablissement als Eigenthum erworben
hatte. Auch dem neuvermählten Paare bereiteten sie hier ein
krautes Heim, denn der kenntnißreiche Bartholdy, nun ein
Verwandler und Freund Flemmings, stand im Begriff, als
technischer Leiter in das blühende Geschäft einzutreten.
Die so schwer geprüfte Mutter Friedrichs konnte sich
von ihren Kindern nicht trennen. Sie folgte ihnen in die