Full text : Statistik und Verwaltung des Kreises Merzig im Regierungs-Bezirke Trier von 1815 - 1864

IX. Gebande.

Uebersicht der im Kreise Merzig gezählten Gebäude und ihrer Vermehrung
von 1816 — 1864

Jahrgan Oeffentliche Privat⸗ Fabriken, Ställe, Gebäude
gang Gebtude. Wohnhäuser Mühlen ec. Scheunenrce überhaupt.

Auf ein Wohn—
haus kamen Ein⸗
wohner.

1816
831
849
858
1861
1864

554. 105
4081 * 596
5322 59 2805 8434 —
5627 167 3070 9019 6,0
8633 6316 343 613
58009 18903282 9461 6,08
Von der Gesammt-Summe kamen auf die Stadt Merzig:
10 418 210291 730 — 85
18 440 230297. 778 9

1858
—1864

Von 1816. bis 1864 hat daher die Vermehrung der Privat-Wohnge—
bäude im Durchschnitt jährlich 47 betragen, während sich die Bevölkerung
um durchschnittlich 288 Einwohner jährlich vermehrt hat. Es ist also, wie
auch schon obige Tabelle ergibt, grade auf je 6 Köpfe Bevölkerungs-Zu—
nahme ein neues Wohnhaus gebaut worden. Wenn in der Stadt Merzig
die Bewohnung der Häufer etwas dichter ist, als auf dem Lande, so ist auf
der andern Seite zu erwägen, daß hier wie dort der größte Theil der als
Fabriken, Mühlen u. s. w. gezählten Privat-Gebäude auch bewohnt ist und
dadurch das Verhältniß sich im Ganzen etwas günstiger stellt, als oben nach—
gewiesen. Besonders wird das Verhältniß gegen 1816 dadurch günstiger,
weil diese Kategorie der Gebäude sich seit 1816 in der Zählung sehr stark
vermehrt hat. Außerdem sind beinahe 24 der öffentlichen Gebäude bewohnt.
Dieß in Anschlag gebracht, ergeben sich 1864 thatsächlich höchstens 5 Be—
wohner auf 1 Haus.
            
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