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Verhältnisse des Kreises zu
Stener-—
Bezirhk.
Steuerleistung sämmtlicher Urwähler.
J.
n. u. 5
Abtheilung. m m a.
25,776,409
23,664,814
4,471,938
4,133,650
683,255
618,929
42,516
38,243
Was die Steuer-Verhältnisseder Urwähler betrifft, so steht der Kreis
Merzig gegen die in Vergleich gezogenen andern Bezirke sehr zurück. Denn
bei Merzig beträgt der Maximalsatz der directen Staatssteuern abgerundet
im Durchschnitt 500 Thlr., im Regierungs-Bezirk 1000 Thlr., in der
Rhein-Provinz 4000 Thlr., im Staate (Provinz Schlesien) 13,165 Thlr.
Die Rhein-Provinz hatte 1862 nächst den Provinzen Preußen (2000), Po—
sen (2800) und Sachsen (3400) noch den niedrigsten der Maximalsätze, in—
dem sich letztere in den Provinzen Brandenburg auf 5100,. Pommern auf
Staat
1862
9206,617
8461, 683
1,51,718
1434,010
232,820
209. 985
14618
18631 13,101
8416,620 8, 184, 172
,605,387 7,507, Vä
1482461 1,487,780
1,366,887 1,8332,758
227,049 223,67
205,0181 20,926
14,117 13781
126681 12484
Parthei B, und B siegt nun. In Wahrheit repräsentirt der Gewählte der Parthei B
nur die Ueberzengungen von 36 Wählern, während 64 desienigen Vertreters entbehren,
der ihnen am meisten zugesagt hätte.
Nach letzterem, der Wirklichkeit entnommenen, Vorgange erklärt es sich, daß heute
eine Parthei noch denjenigen Candidaten (ihrer Gegenparthei) auf's Heftigste angreift,
ihn als unfähig, vielleicht sogar als unwürdig der Wahl hinstellt und doch morgen schon
aus volitischen Partheirücksichten gezwungen ist, ihm alle ihre Stimmen zu geben. Edle,
unabhängige Naturen muß ein solches Partheispiel freilich mit Eckel erfüllen; sie werden
28 unter solchen Umständen vorziehen, sich der Ausübung ihres Wahlrechts zu enthalten.