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Verhältnisse des Kreises zu
10. 11. 12. 13.
Berechtigung.
Bezirhk.
Staat
Rhein⸗Provinz
Reg.Bez. Trier
Kreis Merzig
Zahl der Urwähler.
Durchschnitts⸗
zahl der Ur—⸗
wähler auf
eine Wahl in
J. II. II.
Abtheilung.
I.
geberhaupt.
II.VIII.
Abtheilung.
¶ ¶b igsges ugnoh 2828,870 7T.Allo,Alo
3.549,065 —7 —
660,07 32, 160 92,082. 56, 78051 7021, 1858
1863 671,605 81,06 90,3610 849,428! Ta LOn sidh
1862 118,008 7,170 18,8058. 87.Alssil 265 I8
1863 114,11 * 18,367 80, 18210, 2641149
18620 6,6681 424 1,082 6,162110 25,128
Gog 6,7386. 429 1,106 8201l10.26312
welches 16 Stimmen abzugeben hat. Die 15 Stimmen der Minorität sind damit von
der politischen Bühne entfernt. Die gewählten Wahlmänner repräsentiren (wir fetzen
hierbei voraus, daß sie Parthei- und Gesinnungsgenofssen ihrer Wähler sind) nur noch
die Ueberzeugung von 16 0/0 der Urwähler. Sie schreiten zur Wahl der Abgeordneten.
Obwohl in politischer Verwandtschaft zu einander stehend, so kann es doch sein, daß
unter den Wahlmännern dennoch mehr oder minder erhebliche Schattirungen vorhanden
und daß sie keineswegs einerlei Meinung über die Personen der zu wählenden Abgeord⸗
neten sind. Allein auch hier findet wieder eine Gruppirung in zwei große Lager Statt,
welche die Wahlschlacht schlagen. Die Parthei siegt, welche von 16 Stimmen 9 auf
ihren Candidaten vereinigen konnte. Die Abgeordneten sind leider aber nur noch die
Repräfentanten der Ueberzeugungen von 9 0,6 der Urwähler. Sie treten in's Abgeord⸗
netenhaus. Wichtige Beschlüsse sind zu fassen. Es gehen auch hierbei wiederum die
Ansichten vielfach auseinander, ohne daß es möglich ist, der einen oder der andern auf
andere Weise, als durch Abstimmung, den Sieg zu verschaffen. Die Abstimmung erfolgt,
die Stimmen stehen, die des Präsidenten gibt den Ausschlag. Mithin sind in der Ab⸗
stimmung nur noch 5 0,0 der Urwähler mit ihren politischen Ansichten vertreten, D5 040
sind eliminirt. Jene 530,0 aber hätten nach dem bestehenden Gesetze gleichwohl das
vollständige Recht, als der Ausdruck des Volkswillens zu gelten.