Full text : Statistik und Verwaltung des Kreises Merzig im Regierungs-Bezirke Trier von 1815 - 1864

2303

Ackerbau, Viehzucht und Forstwirthschaft.

3. Königliche Jagden.

Kgl. Oberförsterei.

Wadern
Saarburg
Lebach
Summa

Summa l, 2u.3

—
8 8
*
*

8
5— 238
5* —38
8 8
84 9
4
5331853668 s 28
—— — — 8 2 3
5 2 8 8 58
5 38 s 8 — 3
3585 3 —8
u ⸗ 24 M

ver Jagdbezirke.
M.

—2

5417
1983

30
cC

j
91

5

98

2

20

85
10
T
2391

968

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s g issu 31 15611334

1096

Die durchschnittliche Größe der Jagdbezirke beträgt hiernach zu 1 1940
M., zu 2 — 741, zu 3 557 M.., von allen 3 Kategorien — 1658 M.
Rückfichtlich des Pachtertrages der Jagden, der sich auf etwa zß Sgr. pro
Morgen im Durchschnitt stellt, ist zu bemerken, daß in der Bürgermeisterei
Wadern der Pächter außer dem geringen Pachtpreise den Gemeindestier hal
ten muß (conf. S. 172). Die Jagdpächte sind im Steigen; 1840 betrugen
fie im Ganzen nur 660 Thlr., 1850 — 881 Thlr. und 1864 — 1631 Thlr.
Einzelne, besonders begehrte Jagdbezirke haben ganz enorme Steigerungen
der Pacht erfahren, z. B. Britten trug 1840 nur 20 Thlr., jetzt 60 Thlr,
Saarhölzbach 1840 — 22 Thlr., jetzt 130 Thlr., und daneben wird noch
bom Pächter ein Beitrag zum Schutz gegen Wildschaden bezahlt. Der
Werth des erlegten Wildes berechnet sich auf etwa Sgr. pro Morgen.
In diesem Werth sind auch die in den betreffenden Perioden erlegten selte
ner vorkommenden und nicht speciell aufgeführten jagdbaren Thiere (Füchse
Ottern, Dachse u. s. w.) einbegriffen.
Jagdscheine werden im jährlichen Durchschnitte ausgefertigt: 114 ent
Jeldliche und 26 unentgeldliche. Demnach kommen auf jeden Jäger im jähr
lichen Durchschnitt etwa 12 Stück Wild.

*) Ueber der Linie ist das Schußgeld, auf der Linie der Pachtbetrag für die nie
dere Jagd ausgeworfen.
xx) Nämlich das Areal des Kulturlandes, da Gebäudefläche, Hofräume und
Hausgärten von der Jagd ausgeschlossen sind.
            
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