218 Ackerbau, Viehzucht und Forstwirthschaft.
vermag, so ist für dieselben ein 13—18jähriger Umtrieb hinreichend, je
nach der Lage der betreffenden Waldungen. Die meisten und größten Eichen⸗
schälwald-Districte der Gemeindewaldungen werden in einem 16jährigen Tur—
aus bewirthschaftet.
3. Die Privatwaldungen des Kreises bestehen zum größten Theile (ca.
Zusammenstellung der
in den Jahren
Waldungen.
Kgl. Oberförsterei
Saarburg
Kgl. Oberförsterei
Wadern
Kgl. Oberförsterei
Lebach
Lommunal-Ober—
försterei Merzig
Tommunal-⸗Ober⸗
förster. Saarlouis
Privat-⸗Waldun⸗
gen **)
Durchschnitt 1859
bis 1864 von allen
Waldungen
Morgen.
1983
5661
968
24,688
24,710
109
27,575
61,006
Derbholz. Reiser.
Xusrrefs
19,236
22,819
—129,773
108,543
14,350
14,949
304 372
311,309
12,285
18,630
34 482
36,180
2244
5,209
77,749
91,923
1,330
—407, 307
780
174,560
871,313
314,691
In Summa.
31,521
1
163 28
—
1551
20158
383181
10232
2,110
581,867
1,186,004
Pro
Morgen.
Cbt
16
20
27
25
17
21
15,8
16
19,04
21
1944
Was die Geld⸗-Erträge aus den Gemeindewaldungen betrifft, so ist nicht
zu übersehen, daß das aus denselben eingehende Brennholz fast sämmtlich
unter die nutzungsberechtigten Mitglieder der betreffenden Gemeinde vertheilt
wird, und zwar in vielen Fällen ganz unentgeldlich, in den meisten aber gegen
einen nach den financiellen Verhältnissen der betreffenden Gemeinde mehr
oder minder hoch normirten Taxpreis, der jedoch immer weit unter dem
wahren Werthe des an die Nutzungsberechtigten abgegebenen Materials zu⸗
*) Nach Abzug der Hauer- und Rückerlöhne.
*) Die Erträge der Privat-Waldungen sind von dem Herrn Communal-Oberforster
Tobias unter Vergleichung der Bestände mit denen der Staais⸗ und Communal-Wal—
dungen sowie mit Berücksichtigung des Wirthschaftsbetriebes und sonst bekannter That⸗
'achen annähernd ermittelt.