Full text : Statistik und Verwaltung des Kreises Merzig im Regierungs-Bezirke Trier von 1815 - 1864

Ackerbau, Viehzucht und Forstwirthschaft.
Der Ertrag der Weinlese an Most stellte sich in den Jahren 185964,
wie folgt:

Jahrgang.

IV. Klasse.

Fimer Quort

V. Klasse.

Fimer Quar:

VI. Klasse.

sfimer. Quart

Summa.

GCimer. Quart.

1859 6562 59 2353 6 942 13
1860 86 8 90 61830 1
1861 86 8 13 42 99 50
1862 161 53 53 22 215 45
1863 m 2 345. 8
18800. 2229 30 33490 26848
Ssummal 40 87 18001 8149 0120652
Der Quantität nach das beste unter den aufgeführten Weinjahren war
also das Jahr 1859, wo zusammen etwa 80 Fuder, auf den Morgen etwa
34 Fuder gewonnen wurden. 1861 war der Ertrag wenig mehr als 140
davon. Der Durchschnitt ist 3 Eimer oder 4 Fuder vom Morgen.
Die Weinpreise stellten sich 18318—22 auf 37138 Thlr. das Fuder. Die
besten Preise hatte Beckingen. Der weiße Wein unserer Lagen hält sich nicht
und erreicht selten höhere Preise, als etwa 120 Thlr. das Fuder. Dagegen
ist der rothe Wein von Beckingen, Menningen und Merzig gesucht und wird
dis zu 240 Thlr. das Fuder bezahlt.

C. Viehzucht und Viehhaltung.
Vergleichs-Tabellen über den Viehstand.
Das statistische Bureau hat seit 1860 Berechnungen Behufs Nachwei—⸗
sung der quantitativen Veränderungen der Viehhaltung aufgestellt, welchen
eine Reduction des gesammten Viehstandes auf Haupt-Rindvieh zu Grunde
gelegt ist. Es wird dabei berechnet: Ein Stück Rindvieh excl. Kälber unter
6 Monate *) — 263 Pferde, S 10 Schafe, — 4 Schweine, — 12 Ziegen.
Danach kamen: **)

Gebiete.

Auf Haupt-Nindvieh redueirter, Auf je 100) Auf die Qua—
Viehstand. drat⸗ Meile.

JsB

0*

J. Staat
—AD
3. Reg.Bez. Trier
4. Kreis Miere
*) Die Kälber unter 6 Monate sind seit 1861 unter der Hauptzahl des Rindviehes
aicht begriffen. Früher wurden allgemein „Jungvieh“ gezählt und der Hauptsumme zugerechnet.
**) 1283. Der Viehbestand nach Engel's Statistik 1863 S. 265 und stat. Zeit⸗

1864
3585
iso
—*
            
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