Ackerbau, Viehzucht und Forstwirthschaft.
Dagegen empfahl sich die Besitzung noch dadurch besonders zu einem
Beispiele des Betriebes und des Ertrages, weil sie alle drei im Kreise vor—
zugsweise vertretenen Bodenarten und die denselben entsprechenden Frucht—
wechsel enthält. Dieser Fruchtwechsel ist hier.
1. im Sandboden:
Kartoffeln gedüngt,
Roggen,
Klee,
Roggen,
Hafer,
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2. im Kalkboden:
Brache gedüngt,
Weizen,
Klee,
Mischel,
Hafer.
3. im Lehmboden:
Kartoffeln gedüngt,
Roggen,
Klee,
Roggen,
Hafer.
Abwechselnd müssen namentlich im Sand- und Lehmboden statt Klee
Runkelrüben oder Sommerraps (auch Awehl) gebaut und dazu wieder ge—
düngt werden, um der Kleemüdigkeit des Bodens vorzubeugen. Die Kosten
steuen sich dann p. Morgen eiwa denen des Kartoffelbaues gleich, wogegen
der Ertrag höher ist (Runkelrüben etwa 250 Cent. à 10 Sgr. — 83 Thlr.
10 Sgr.). Dadurch wird das Verhältniß zwischen Kosten und Ertrag im
Ganzen wieder ausgeglichen. Es ist daher in der summarischen Ertrags—
Berechnung auf diese Abweichung keine Rücksicht genommen.