Geographische Lage, Gestaltung
Uebersicht der Größe und der ermittelten Differenzen
in Quadrat-Meilen.
—A
8 Prov. des Staats
Rhein⸗ Provinz
Reg.Bezirk Trier
Kreis Merzig
Ermittelte
Bröße.
Frühere
Annabme.
5046, 158
5082,57
486, 633
487,14
13115
130,378
7,60 7759
differenz.
Durchschnitts⸗
Irdße eines
freises.
36,41 2
s30
1528
60
81
.
10,0
—
)Ns⁊
Oo74,59
Durchfchnitts⸗
größe einer
Gemarkung
(Städte, Fle⸗
—8 Ie
fer) 1861 in
Morgen.
32,532
3349 M.
0
2311 M.
1170
2403 M.
*.
2557 M.
Nach vorstehender Uebersicht gehört der Kreis Merzig zu den kleinsten
der 330 Kreise der 8 Provinzen des Staats, indem er dem Areal nach nur
etwa den 700. Theil der letztern, den 60. Theil der Rheinprovinz und den
18. Theil des Regierungbezirks Trier einnimmt.
Der Kreis zerfällt in eine Stadt- und T7 Land-Bürgermeistereien. Die
Kreisstadt Merzig liegt selbst und mit ihrer ganzen Gemarkung auf dem
rechten Saarufer. Auf dem linken Saarufer liegt nur die Bürgermeisterei
Hilbringen, welche die Grenze gegen Westen (Frankreich) bildet, und zwei Ge—
meinden (Dreisbach und Keuchingen) der Bürgermeisterei Mettlach; der übrige
Theil der letztern (nördlich von Merzig) und die Bürgermeistereien Land
Merzig und Haustadt (südlich von Merzig) werden westlich von der Saar
begrenzt. Von Westen nach Osten folgen sich dann die Bürgermeistereien
Losheim, Weiskirchen und Wadern, welche letztere den äußersten Nordosten
des Kreises bildet. Alle drei erstrecken sich von Nord nach Süd durch die
zanze Breite des Kreises.
Das Areal der einzelnen Bürgermeistereien und der dazu gehörigen Ge—
meindeGemarkungen in Morgen vor und nach der neuen Vermessung weist
folgende Tabelle nach.
Gemeinde. 1852. 1863.
. Stadt Merzig 66736572
— — — 7—
3. Brotdorf 5031 5034
Gemeinde.
1852. 1863.
4. hirlnen 1001 984
5. Menningen 1908 1908
Land Merzia 110563 1040