Besitz⸗Verhältnisse.
Bemerkungen:
Zu ˖ J. Während also im Durchschnitt des ganzen Staates der kleinste
Grundbesitz unter 5 M. der Zahl nach etwa die Hälfte, dem
Areal nach aber nur 2 06 einnimmt, ist er in der Rheinprovinz
und im Kreise Merzig der Zahl nach mit 6864, dem Areal
nach aber mit 10 resp. 8 046 vertreten.
Die folgende Klasse Besitzungen von 52530 M. sind der Zahl
nach in allen 3 Gebieten ziemlich gleich (mit 24-28 00)
vertreten, dem Areal nach aber im Staate nur mit 9 90, in
der Rheinprovinz und im Kreise Merzig mit 26 00.
Der mittlere, eigentlich bäuerliche Grundbesitz, 30 300 M.
aimmt in allen 3 Gebieten dem Areal nach ziemlich die gleiche
Stelle ein (33238 060); die Zahl dieser Besitzungen ist aber
im Staate (18 0/00) viel größer, als in der Rheinprovinz
(6 00) und im Kreise Merzig (7 00).
Zu IV. Die Besitzungen von 300-600 M. haben durch alle Co—
lonnen den geringsten Autheil.
123
Umfang
Corporations- und Genossenschafts-Eigenthum.
der
Besitzuugen.
Anzahl. Morgen.
In 050.
Besitz. lFrläche.
4. unter bis 5 M.
II. 5230 M.
III. 30-300 M.
IV. 300- 600 M.
V. über 600 M.
Insgesammt
Durchschnittsgröße einer Be⸗
sitzuug
40
59
*
—17
462
8.675
879
2.,239
35,132
18
27,8
28
13
3.
100
—2*
O,s
15/,8
—1 7.3
65 7
100
755*
J
Wie zu erwarten, ergeben sich hieraus für die Privatbesitzungen, auf
welche es doch vorzugsweise ankommt, ganz andere Verhältniß-Zahlen, als
für die Corporations-Besitzungen und für die Besitzungen überhaupt, obgleich
—DDD—
die Durchschnittsgröße einer Besitzung 1860 gegen 1868 um 3 Morgen ge—
ringer ist, rührt von der bedeutenden Differenz in der Zählung der Be—
iitzungen in den beiden Jahren her.
Es hat damit folgende Bewandtniß: