112 Grund⸗Eigenthum.
ertrag übertreffen die Wiesen des Kreises (67) nur die des Staates (45),
bleiben aber hinter der Rheinprovinz (74) und dem Reg.«Bez. (72) zurück.
4. Weiden gibt es im Kreise Merzig meist nur solche geringe Acker⸗ und
Wiesenländereien, die man bisher hier mit dem Namen Oed- oder Wildland
bezeichnete; der 00⸗Satz sowie der Reinertrag bleibt hinter denen der an—
deren Gebiete, wo auch sogenannte Fettweiden mit in Anschlag kommen,
zurück.
5. Holh zungen. Der Kreis Merzig hat den besten 00⸗ und den besten
Reinertragssatz von allen Vergleichsgebieten. Rücksichtlich des dhd⸗Satzes
37,3) ist er der neunte, rücksichtlich des Reinertragssatzes (23) der fünfte
des Reg.«Bez. Nur die Kreise Saarbrücken (85), Ottweiler (34), Stadt Trier
(30) und St. Wendel (28) gehen ihm vor.
6. Oedland, d. h. Ländereien, welche keinen landwirthschaftlichen Rein—
ertrag gewähren, sondern nur als Kalke, Sand-, Steinbrüche ꝛc. benutzt
werden, sind im Kreise nur 5 M. Unland,“ welches gar keinen Ertrag ge⸗
währt, ist nicht vorhanden.
Veränderung der Culturarten seit 1816.
1816. 1827.
1851.
1863.
1. Ackerland
—A
2. b. Weinberge
3. Wiesen
4. a. Weiden
4. b. Schiffel⸗ u. Wildland
4. c. — und Oeden
4. d. Oedland
ö. Holzungen
43,872
9178
—
3,669
2167
3381
366
45,088
978
idl
8770
216
Lsä
136368
69,864
1,165
217
14,091
16,989
74,139
1,548
—127
15,576
5,032
5
61,070
57,398
a 8,588*)
—J
As
61,069
6. Wasserstücke
7. Wege
8. Gewässer
9. Hofräume u. Hausgärten
,750
—*8B
41
3,955
826
1,358
135,981 163,561 168,682
10. Summa
) ha. Konigliche Waldungen.
bb. Waldungen von Gemeinden und Privaten.
50. Hecken.