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sächsischen, alemanischen, bayrischen, slavischen und
fimnischen Volkstum, welches ‘die Grundlage Deutschlands
und Preussens hildete. Der fränkische Einschlag
überwucherte die gallischen und galliach-rômischen
Elemente, und aus dieser Mischung büldete sich das
doppelsprachige Lamd, dus sich Austrasien, spâter
Lothringen nannte.
Infolge der inneren Zersetzung, die den Zusammenbruch
des Karolingerreiches herbeiführte und aus dem
das Feudalsystem hervorging, wurde das Saargebiet der
Zankapfel zwischen den deutschen Herrschern und den
letzten franzôsischen Karolingern, -deren Schwäche :sie
schHessiich aus Aachen und ihren Erbgütern vertrieb.
In diesen langwierigen . Streitigkeiten wussten - die
Grafen von Saarbrücken geschickt hre Dienste zu
verkaufen, bald im deutschen Interesse, bald im
franzôsischen, und so gelang es ihnen, seit dem 8 Jahrbundert
eine vôllige politische Unabhängigkeit zu -erringen,
‘unter der wenig -besagenden Formel der Anerkennumg
-der kaiserlichen Oberherrlichkeit.
3 III. — Die Grafen-von Saarbrücken als Vasallen
der Metzer Kirche
Diese Grafen von Saarbrücken stammten aus dem
berühmten ardennischen Geschlechte, das mit den Karolingern
verwandt war und auch die Wiege der Herzôge
von Lothringen, von Bouillon und Luxemburg wurde.
Der fränkische Graf Wigeric aus dem Haus Ardenne,
der zu Zeiten der lothringischen Kôänige .Arnulf und
Zwentibold lebte (877-926), ‘hassbe die Sachsen jenseits
des Rheins ebensosehr, wie er auf die Erhadtung seiner
Unabhängigkeit bedacht war. Er starb zu Metz.
Ein ‘Sohn Wigerics, Adalbero, wurde Bischof von Metz
und war ein eifriger Parteigänger des franzôsischen
Kônies Ludwig IV., als dieser seine Erbansprüche auf