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notwendige Brennstoff-in unserem Nachbarland ohne
das Saargebiet nicht ansteigen! Die Rückwirkung auf
eine ungeheure Verteuerung aller zum Leben nôtigen
Erzeugnisse wäüre die unausbleibliche Folge «dieser
Abhängigkeit vom Auslande, abgesehen davon, dass eine
weitere wirtschaftliche Entwicklung wohl ausgeschlossen
wäre. Und wenn es sich darum handelte, einen neuen
Krieg zur Verteidigung des Vaterlandes zu führen,
wären für die Franzosen solche Misstände von unabsehbarer,
verhängnisvoller Tragweite.
Nachdem der Vertrag von 1815 leichtfertig den Preussen
gestattet hatte, auf dem linken Rheinufer festen
Fuss zu farsen, waren sie in greifbare, verführeriache
Nähe einer der reichsten Eisenerzlagerungen der Welt
gerückt. Sie erstreckt sich nôrdlich von Metz bis Luxemburg
mit den Knotenpunkten Briey, Diedenhofen,
Longwy. Durch den Vertrag zu-Frankfurt ging 1871 der
Abschnitt von Diedenhofen den Franzosen verloren. Von
nun an wurde dieses Eisenbecken, eine unentbehrliche
Ergänzung zum Kohlenbecken von Saarbrücken, Quelle
und Ausgangspunkt der deutschen wirtschaftlichen und
militärischen Macht. Die alldeutsche Politik vor dem
Kriege hatte zwei berondere Stützpunkte, nämlich :
eierseits die Bergwerkschätze an der Saar, in Westfalen
und Schlesien, und anderseits die Fisenerze: aus dem
Becken von Diedenhofen.
Will man sich davor hüten, dass dieser Wahnsinn,
durch äussere Umstände und Zwang der Verhältnizae
hervorgerufen, Deutschland von neuem befa!le, so muss
einer solchen Politik ein für allemal der Boden entzogen
werden, und wenn die wirtschaËtliche Unterlegenheit
Frankreichs aufhôren soll, ist es unbedingt notwendig,
dass eine gerechtere Verteilung der Kohlengruben
erfolge, das springt einem sofort in die Augen und
darüber hildft keine Sophisterei weg. Durch die Vergangenheit
eines Besseren belehrt, würde das siegreiche
Frankreich einen unverzeihlichen Fehler begehen, wenn