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Fundamente von Hausanlagen, Münzen, Gräber, Waffen
und Schmuckgegenstände, namentlich oppida (Stadtanlagen)
auf isolierten Hähen, oft tief in den Wäldern
versteckt, weite Baufläichen mit dicken Mauern
umgeben, Schanzen und Erdwälle, hinter denen die
Bevôlkerung mit ihren Herden und sonstiger Habe eine
sichere Zuflucht fand vor sich stets wùederholenden
Einfällen der Germanen.
Die Gallier an der Saar wurden nach Cäsars Eroberungszügen
ider Wohltaten der rômis:hen Cu'tur teilha£ i r.
Sie nahmen sie vôllig auf und wurden Gallo-Romanen.
Saarbrücken (Saravi pons), das an einer gallischrämischen
Brücke angelegt wurde, war eine Etappe auf
dem Weg nach Trier, das seit dem 3. Jahrhundert due
Haüptstadt des rômischen Galliens war, ‘wo rich die
Kaiser aufhielten, um näher an der Grenze sein und den
Rhein leichter schützen zu kônnen.
Noch im 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung sprach
die Bevôlkerung der Trierer Gegend «die gallische
Sprache, obwohl «ich zu wiederholten Malen germanische
Stämme in das Land gedrängt hatten, wenn dic
einheimischen Siedler oder die rômischen Herren ihnen
am Rand derWälder und in aumpfigen Niederungen Raum
gewährten. Aber diese germanischen Elemente spielten
keine bedeutende Rolle ; man gebrauchte sie zu niederen
Handwerksdiensten, Wegbauten, Ausroden der Wälder,
zum Viehüten, zum Grenzschutz gegen germanische
Plünderer, die ‘den grossen Grenzfluss überschritten
hatten.
$ M. — Die fränkische Zeit
Nach den grossen Wanderungen des V. Jahrhunderts
setzten sich die Franken an den Ufern des Rheïns, de:
Saar, der Mosel fest, besetzten den Norden Galliens und
vollendeten unter Clodwig die Eroberung des gesamten
rômischen Galliens.