Full text : Aus Saarbrückens Vergangenheit

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abwarf ; ihre Bemühungen, die Macht Frankreichs zu
erhôhen, kamen einem Staate zuguté, der Frankreich
hasste. Sie fügten sich nicht. »

Sie wurden beï ihrer Regierung vorstellig und beschworen
 sie, nicht nachzugeben. -Am 15. Oktober 1815
schrieb der Ingenieur Henri de Bonnard an den Minister
des Aeusseren: « Die Kohlenbergwerke der Saar sind
der Bevôlkerung der Departements der Mosel und Meurthe
 notwendig.. Was wird aus dem für den Steinkohlentransport
 angelegten Kanal von Dieuze nach Saarbrücken?
 » Und der unglückliche Ingenieur bemüht sich
nachzuweisen, dass man billigerweise Frankreich Saarlouis,
 Saarbrücken, die Anstalt von Geislautern, die
/echen von Hostenbach, die Faiencefabriken zu Wallerfangen
 und die wichtigen Eisenwerke von Dillingen nicht
entreissen kônne.

Seinerseits nichtete am 30. Oktober 1815 der Generaldirektor
 der Bergwerke einen Aufruf an den Hergog von
Richelieu : « Die Produkte der Kohlenzechen des Saarbrücker
 Landes sind abzolut notwendig für den Betrieb
der Fabriken des Moseldepartement und besonders der
Salinen des Meurthédepartement. Diese Notwendigkeit
ist heute viel dringender als früher, weil die
Verwendung der Steinkohle seit 20 Jahren erheblich
vrestiegen ist. »

Aber Bôcking wachte, alle Gegenbemühungen waren
verceblich.

; V. — Der Wiener Friede vom 20. November 1815

Das territoriale Abkommen des Vertrags vomi 30. Mai
1814, dem die franzôsische Regierung zugestimmt hatte,
wäre sicher immer bestehen geblieben, wenn die in
Wien ‘vensammelten Bevollmächtigten «der heiligen
Allianz, welche die Landkarte Europaz von Grund aus
veränderten und frôhlich nach den deutschen Prinzipien
            
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