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Den Kanzler Hardenberg unterhielt er stets auf dem
Laufenden über alle unternommenen Schritte.
Wenn Bôcking den preuss:schen Unterhändlern gegen
über immer wieder die Wichtigkeit der Steinkohlenbergwerke
und der Fisengewinnungsanlagen des Saarbriücker
Landes betont, so sieht man ohne weiteres, dass
für ihn und die von ihm vertretene Firma Stumm hier
der Kernpunkt der Frage liegt ; stets kommt er darauf
zurick. Im Verkehr mit den Vertretern der ‘übrigen
Mächte dagegen lässt er das Wirtschaftliche Moment
sorgfältig aus dem Spiel, da schiebt er nur das patriotische
Interesse vor; den vergeblichen Wunsch der
Saarbrücker, vom franzôsischen Joche befreit zu werden
und wieder in den Schoss der grossen deutschen
Familie zurückzukehren.
Trotz der tausendfach wiederholten Versicherungen
der preussischen Minister fürehtete Bôcking ständig, dass
seine Pläne in letzter Stunde doch noch vereitelt werden
kônnten, einesteils wegen der gegenüber Frankreich
eingegangenen diplomatischen Verpflichtungen, anderenteils,
Weil er die Abneigung der rheinischen Bevôlkerung
gegen die Preussen hinlänglich kannte, desgleichen
ihre Sympathie für die Franzosen, welche trotz der
langen Kriege, für die man sie verantwortlich machte,
es verstanden hatten, sich beliebt zu machen : durch ihre
Freundlichkeit, die Gerechtigkeit ihrer Verwaltung,
wobeü man auch nicht vergass, dass sie die Befreiung
vom Feudaljoche und das Licht der lateinischen Cultur
rebracht hatten.
Sodann fürehtete Bôcking die FEinmischung der franzôsischen
Ingenieure der Schule ;u Geislautern. Tatsächich
erhoben auch sie mit der Bürgerschaft von Saarbrücken
die Stimme des Protestes. « Diese Ingenieure,
sagt Engerand, welche alles getan hatten, um den Wert
des Kohlenbeckens zur Geltung zu bringen und die an
ihrem Werke hingen, sahen es in die Hände des Feindes
übergehen gerade in dem Augenblick, als es Ergebnisse