Full text : Aus Saarbrückens Vergangenheit

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dass ‘Rupied, dessen Entgegenkommen, Eifer und
Fähigkeit.die Preussen selbst loben, alles getan hatte,
um die Ingeni ure von Geislautern in der Ausbeutung
des Steinkohlenbeckens zu unterstützen, und dazs die
Gebrüder Stumm in ihm ein Hemnis für ihre Bestrebungen
 sahen. Es ist klar-: indem Bôcking die erwähnten
über ihn zirkulierenden Gerüchte zu widerlegen sucht,
deckt er nur seine Falschheit und den üblen Ruf auf, in
dem er und seine selbstsüchtigen Intrigen standen.

Schliesslich hatte er den Einfall, sich und den Notar
Lauckhardt durch den Gemeinderat nach Paris senden
zu lassen, um dort die armselige Petition vom 11. Juli
vorzulegen und sie bei den Friedensunterhändlern als
den Ausdruck des gesamten Volkswillens hinzust=llen.
Die beiden Delegierten verliessen Saarbrücken am 28.
Juli und trafen in den ersten Augusttagen in Paris ein.

Aber kaum hatten sie Saarbrücken verlassen, als in
der Bevôlkerung eine heftige Protestbewegung gegen sie
und ihre angemasste Rolle einsetzte, die auch ausserhalb
  bemerkt wurde. So meldet die « Gazette de
France > (das Hauptblatt der damaligen franzôsischen
Royalisten) vom 21. September 1815: « Alle anständigen
Meenschen der Stadt Saarbrücken und besonders der
Kaufmannsstand. verurteilt und missbilligt ausdrücklich
eine sogenannte Deputation, die bei den verbündaten
Mächten die Vereinigung Saarbrückens mit Deutschland
durchsetzen môchte. Diese Deputafion besteht aus zwei
Individuen, deren einer (Bôcking) unserer Stadt ganz
fremd ist und stets ein eifriger Parteigänger des
Tyrannen Bonaparte war ; nur durch die Liebe, die er
für ühn bekundete, erhielt er in der Zeit seiner Allmacht
den Naturalisierungsschein. Diese beiden Individuen
sind übrigens Betrüger ; ihre Sendung bezweckte nur die
Herabsetzung der der Stadt auferlegten Kontributionen.
 +

So blieben die Saarbrücker bei allen tragischen Wechselfällen,
 bei aller Ungunst der Zeitläufte. allen
            
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